Open Air in Büren immer freitags im August Karibische Musik
Fotos 6, 9, 10: (v. l.) Kerstin Salerno, Rosemarie Tetzlaff (Stadt Büren) und Besucherin Yvonne Holzfuß haben Spaß vor der Bühne. - © Andreas Götte
Open Air in Büren immer freitags im August Karibische Musik
Fotos 6, 9, 10: (v. l.) Kerstin Salerno, Rosemarie Tetzlaff (Stadt Büren) und Besucherin Yvonne Holzfuß haben Spaß vor der Bühne. | © Andreas Götte

Büren Immer freitags in Büren Reggae unter freiem Himmel

Karibische Rhythmen auf der Rathaus-Bühne dringen in die Beine

Andreas Götte

Büren. Größer können die Gegensätze kaum sein: Stimmungsvolle Musik aus der Karibik auf der Bühne – davor Dauerregen und herbstlich anmutende 12 Grad Celsius. Doch der guten Laune bei den Besuchern tat das Wetter am Freitagabend beim Bürener Open Air Sommer am Freitagabend keinen Abbruch, als die Reggae- und Soca-Band Riddim Posse auftrat. Und obwohl die sechs Musiker aus fünf Nationen bereits eine 350 Kilometer lange nervige Anfahrt bei schlechtem Wetter hinter sich hatten, versprühten sie im nassen Rathausinnenhof Spielfreude und Bühnenpräsenz. Fette Grooves, knallige Bläsersätze, rockige Gitarrenriffs und Steeldrums sorgten für einen Mix, der auch der überschaubaren Zahl von Besuchern in Bauch und Beine ging. Mit ihrem unverwechselbaren Sound hatte die Band um Leadsänger Wayne Dallaway zuvor schon bei über 800 Auftritten in Deutschland (auch schon einmal in Büren) und im Ausland begeistert. Das schlechte Wetter störte auch Yvonne Holzfuß und ihrem Mann Hans-Werner nicht. Das Ehepaar hatte gleich zwei gute Gründe, nach Büren zu fahren. „Ich liebe Reggae-Musik, außerdem macht unsere Tochter Franziska gerade eine Ausbildung bei der Stadt Büren, da wollten wir uns mal ihre Wirkungsstätte anschauen“, erzählt Yvonne Holzfuß. Kerstin Salerno, bei der Stadt Büren für den Bereich Tourismus, Städtepartnerschaften und Kultur zuständig, bewegte sich gut gelaunt zu den heißen Rhythmen und sagte: „Wir haben die Sonne im Herzen mit karibischer Musik.“ Bürener wären hartgesotten. Eine Absage wäre nie in Frage gekommen. „Unsere erste Veranstaltung in diesem Jahr war schon Spitzenklasse“, blickte sie zurück und erwartete Ähnliches für die Fortsetzungen.

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