Sebastian Kaiser auf den Schultern seiner Kameraden. - © JOHANNES BÜTTNER
Sebastian Kaiser auf den Schultern seiner Kameraden. | © JOHANNES BÜTTNER

Bad Wünnenberg Sebastian Kaiser nach fast zwei Stunden Schützenkönig

In Bad Wünnenberg setzt sich beim Vogelschießen ein gebürtiger Leiberger durch

Bad Wünnenberg. Zäh war das Ringen um die Königswürde am Montagmittag beim Vogelschießen in Bad Wünnenberg. Schuss um Schuss feuerten elf junge Bewerber. Doch es dauerte fast zwei Stunden, bis der Vogel zerlegt war. Um 12.50 Uhr jubelte Sebastian Kaiser. Der 30-jährige TÜV-Ingenieur, der seinen Arbeitsplatz in Detmold hat, konnte sein Glück kaum fassen. Auf den Schultern der Freunde ging es in die Halle, wo traditionell die Königskette vom bisherigen auf den neuen König übergeben wurde. Wenige Minuten nach dem Königsschuss wurde auch die neue Königin Hanna Pohlmann zum Schießstand getragen. Sichtlich gerührt drückte die 23-jährige Lehramtsstudentin ihren Freund, mit dem sie an der Friedrichstraße in Bad Wünnenberg zusammen lebt. Von ihrem Wohnsitz aus wurde das neue Königspaar am Nachmittag vom Festzug auch abgeholt. Bad Wünnenbergs neuer König ist zwar ein gebürtiger Leiberger, aber schon seit längerer Zeit Bad Wünnenberger. Auch als Fußballer war er im Fusionsverein aktiv. Felix Pohlmann holte sich die Würde des Apfelprinzen. Treffsicherheit Wolfgang Ebbers sicherte sich das Zepter. Kronenprinz wurde Ralf Langen.

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