Auszeichnung: (v. l.) Ortsvorsteher Reimund Günter, Wolfgang Ebbers (Weltladen), Gisela Weitekamp (Pro Fürstenberg), Bürgermeister Christoph Rüther, Brigitte Scholand (Diözesankomitee), Ulrich Klauke (Referat Weltmission) und die Botschafterin des Projektes "Faire Gemeinde" und Mitglied der Landtages Sigrid Beer. - © Brigitta Wieskotten
Auszeichnung: (v. l.) Ortsvorsteher Reimund Günter, Wolfgang Ebbers (Weltladen), Gisela Weitekamp (Pro Fürstenberg), Bürgermeister Christoph Rüther, Brigitte Scholand (Diözesankomitee), Ulrich Klauke (Referat Weltmission) und die Botschafterin des Projektes "Faire Gemeinde" und Mitglied der Landtages Sigrid Beer. | © Brigitta Wieskotten

Bad Wünnenberg-Fürstenberg Pro Fürstenberg als Faire Gemeinde ausgezeichnet

Projekt zeichnet Kirchengemeinden, Verbände und Einrichtungen aus, die sich für mehr Nachhaltigkeit und internationale Gerechtigkeit in der Kirche engagieren

Brigitta Wieskotten

Bad Wünnenberg-Fürstenberg. "Faire Gemeinde - nachhaltig & gerecht"! - dieser Titel wurde dem Verein "Pro Fürstenberg" jetzt als Arbeitsgemeinschaft der Vereine verliehen. Die Vorsitzende Gisela Weitekamp und Ortsvorsteher Reimund Günter nahmen die Urkunde und das stellvertretend für die 18 teilnehmenden Vereine aus dem Händen des Leiters des Referates Weltmission im Erzbistum Paderborn und Projektträger der "Fairen Gemeinden", Ulrich Klauke, entgegen. Begleitet wurde die Übergabe von der Botschafterin des Projektes Faire Gemeinde und Landtagsabgeordneten der Grünen, Sigrid Beer, und Brigitte Scholand, Mitglied des Diözesankomitees des Erzbistums Paderborn. Das Projekt "Faire Gemeinde" zeichnet seit 2012 Kirchengemeinden, Verbände und Einrichtungen innerhalb des Erzbistums Paderborn aus, die sich mit konkretem Handeln für mehr Nachhaltigkeit und internationale Gerechtigkeit in der Kirche engagieren. So stellte sich "Pro Fürstenberg" den Wettbewerbskriterien. Bereits vor dem Beschluss wurden vom Fürstenberger Carnevals-Club FCC 20 Prozent der sogenannten "Wurfware" aus dem Fairen Handel bezogen. Während der Herbstkirmes informierten Vertreter von Pro Fürstenberg über Arbeit und Ziel des Weltladens in der Kernstadt. Auch im Bereich Lebensmittel wurde fleißig die Werbetrommel gerührt. So wurden bei Festen und Veranstaltungen mindestens zwei Produkte (Kaffee und Kakao) aus den Fairen Handeln angeboten, um auf die Aktion "Faire Gemeinde" aufmerksam zu machen. 60 Prozent der Fürstenbeger Vereine schlossen sich deshalb der Idee des Fairen Handels an. Auch auf die Mobilität, so Ortsvorsteher Reimund Günter, wurde geschaut. So bemühte man sich darum, im Rahmen des Leader-Programms ein Elektrofahrzeug anzuschaffen, das für Vereinsaktivitäten und Fahrgemeinschaften innerhalb Fürstenbergs und mehr zur Verfügung stehen soll. Für den sorgfältigen Umgang mit Energie für Beleuchtung in eigenen Räumen, Vereinsräumen und Institutionen wurde in die sukzessive Umstellung auf LED in Angriff genommen. Bürgermeister Christoph Rüther lobte den Einsatz, bewunderte gleichzeitig die Kraft und den Mut der Bürger, der bei diesem Einsatz deutlich sichtbar würde.

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