Zollten Dank und Anerkennung: (v. l.) Sozialamtsleiter Hermann Mersch, CDU-Stadtverbandsvorsitzende Maria Junge, Ehrenamtskoordinatorin Jolanthe Bernard, Sozialarbeiterin Sandra Hesse und Bürgermeister Christoph Rüther alle ehrenamtlichen Helfern unter dem Motto "Hand in Hand für mehr Integration". - © Brigitta Wieskotten
Zollten Dank und Anerkennung: (v. l.) Sozialamtsleiter Hermann Mersch, CDU-Stadtverbandsvorsitzende Maria Junge, Ehrenamtskoordinatorin Jolanthe Bernard, Sozialarbeiterin Sandra Hesse und Bürgermeister Christoph Rüther alle ehrenamtlichen Helfern unter dem Motto "Hand in Hand für mehr Integration". | © Brigitta Wieskotten

Bad Wünnenberg Ehrenamtliche Arbeit gewürdigt

Flüchtlinge: Deutschkenntnisse sind für die Flüchtlinge nach wie vor eine Grundvoraussetzung, um auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft Fuß zu fassen

Brigitta Wieskotten

Bad Wünnenberg. Ehrenamtliche Mitarbeit in der Flüchtlingshilfe ist für viele Helfer und Helferinnen eine Selbstverständlichkeit geworden. Aus diesem Grund hieß Bürgermeister Christoph Rüther zusammen mit seinen Mitarbeitern, Hermann Mersch, Jolanthe Bernard und Sandra Hesse, in der Bad Wünnenberger Schützenhalle 70 Ehrenamtliche willkommen. Das Zusammentreffen war als Würdigung für die Ehrenamtlichen in der Bad Wünnenberger Flüchtlingshilfe gedacht. In seiner Begrüßungsrede richtete der Bürgermeister seinen Dank an die Gäste, die Tag für Tag auf verschiedene Weise ehrenamtliche Arbeit leisten. Zur Zeit, so Rüther, leben 239 Flüchtlinge im Stadtgebiet. Diese kommen aus mehr als 25 verschiedenen Herkunftsländern, wobei der Großteil aus Syrien, Iran, Irak und Afghanistan stammt. Der Kauf der drei Gebäude im Nollenweg 8 in Leiberg entlastet dabei die Wohnungssituation bei der Familienunterbringung. "Wenn man flüchten muss", so Rüther, "ist man im Stadtgebiet Bad Wünnenberg gut aufgehoben". Auch schwierige Themen, so Rüther, müssen in dieser Situation aufgegriffen werden. Zukünftig werden Wohnungen und Arbeitsplätze für die Neubürger gesucht. Deutschkenntnisse sind für die Flüchtlinge nach wie vor eine Grundvoraussetzung, um auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Die CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Vorsitzende der CDU-Frauenunion, Maria Junge, erinnert sich an den ersten Runden Tisch im Jahre 2014. Die damalige Situation der bereits geleisteten ehrenamtlichen Hilfe innerhalb von Sprachkursen galt es zu bündeln. Aus diesem Grund wurde der Runde Tisch im Herbst 2014 ins Leben gerufen. Vertreter der Schulen, Kitas, Kirche, Vereine und Polizei, zeigten den Gesamtbedarf auf und begannen, koordiniert die Aufgaben anzugehen. Aus diesen Zusammenkünften entwickelte sich ein Netzwerk, von dem beide Seiten, sowohl die Flüchtlinge, als auch die ehrenamtlich Tätigen, profitieren.

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