Das Wetter in den vergangenen Wochen hat dafür gesorgt, dass zahlreiche Fußballspiele ausgefallen sind. - © Andreas Zobe / Themenbild
Das Wetter in den vergangenen Wochen hat dafür gesorgt, dass zahlreiche Fußballspiele ausgefallen sind. | © Andreas Zobe / Themenbild

Bad Wünnenberg Neuer Kunstrasenplatz für Bad Wünnenberg

Stadtsportverband Bad Wünnenberg: Die anhaltenden Regenfälle haben den Vereinen große Probleme bereitet.

Bad Wünnenberg. Die anhaltenden Regenfälle lassen sogar auf Fußballplätzen der Bundesliga den Ball langsamer rollen. In den Kreis- und Jugendligen mussten allein von Bad Wünnenberger Vereinen „in den vergangenen sechs Wochen 36 Spiele ausfallen", so Burkhard Fingerhut, Vorsitzender des Stadtsportverbandes. Mit dem Stadtrat wollen die Sportler im kommenden Jahr die Weichen für einen ersten Kunstrasenplatz stellen. „Das Wetter der letzten Monate hat uns auf den Sportplätzen wahnsinnige Probleme bereitet", schilderte Fingerhut, auch Vorsitzender der Fußball- und Spielvereinigung (FSV) Bad Wünnenberg-Leiberg den Mitgliedern des Sportausschusses die Situation der Vereine. Sportler, Trainer und Betreuer hätten sich immer wieder auf kurzfristige Umstellungen von Anstoßzeiten und -plätzen umstellen müssen. Auf andere Plätze ausgewichen „Ein ungeheurer Aufwand für alle Ehrenamtlichen", so Fingerhut weiter – und mit Blick auf mögliche Folgen auch bei den Aktiven: „Im Sport wird eine gute Sozialarbeit gemacht, aber durch solche Schwierigkeiten laufen uns vielleicht mit der Zeit viele Kinder und Eltern weg." Der Vorsitzende verwies auch auf die finanziellen Konsequenzen der widrigen Wetterverhältnisse. Die Bad Wünnenberger wären mit ihren Spielen auf Sportplätze in Meerhof und Alme, mit den Jugendlichen in die Paderborner Indoor-Anlage Soccer Jam ausgewichen. Fingerhut: „Das mussten wir alles bezahlen." Der Fachverband nähme bei den Spielplanungen keine Rücksicht auf unzureichende Platzbedingungen hier oder dort. Kunstrasen war schon einmal Thema Sportler und Lokalpolitiker hatten sich in Vorjahren schon einmal zu dem Thema Kunstrasen besprochen. „Wenn das Freibad abgeschlossen ist, sollte der Platz dran sein", so eine Stimme im Sportausschuss zum zeitlichen Konsens. Das Bad wurde im Juni 2016 neu eröffnet. Für den Fachausschuss signalisierte die Vorsitzende Sabine Willeke ebenso wie Bürgermeister Christoph Rüther Zustimmung bezüglich einer Beratung des Kunstrasen-Themas im Frühjahr 2018. Bis dahin muss der Stadtsportverband alle Fakten für eine Entscheidungsfindung vorbereiten. Dazu zählen nicht nur die Kosten sondern auch der geeignete Ort für einen Kunstrasenplatz. Ein mögliches Kirchturmdenken sollte dabei zurückgestellt werden – so die Appelle von beiden Seiten.

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