Regina Stipp, Leiterin des DRK-Kindergartens und Initiatorin der Hilfsaktion zeigt einen der 28 Wunsch-Sterne. Im Hintergrund ihre Stellvertreterin Anne Sondermann und Bürgermeister Andreas Bee als Schirmherr der Aktion. - © FOTO: STADT BAD LIPPSPRINGE
Regina Stipp, Leiterin des DRK-Kindergartens und Initiatorin der Hilfsaktion zeigt einen der 28 Wunsch-Sterne. Im Hintergrund ihre Stellvertreterin Anne Sondermann und Bürgermeister Andreas Bee als Schirmherr der Aktion. | © FOTO: STADT BAD LIPPSPRINGE

Bad Lippspringe Weihnachtsbaum der Nächstenliebe

Kindergärten starten Hilfsaktion für Bedürftige

Bad Lippspringe. Familien mit finanziellen Schwierigkeiten ein schönes Weihnachtsfest ermöglichen – dieses Ziel haben sich die Kindergärten der Badestadt auf die Fahne geschrieben und kurzerhand die Hilfsaktion "Weihnachtsbaum der Nächstenliebe" ins Leben gerufen. Die Idee: Bürgerinnen und Bürger erfüllen die Weihnachtswünsche von Kindern aus bedürftigen Familien in Bad Lippspringe.

Initiatorin des Projektes ist Regina Stipp, die Leiterin des DRK-Kindergartens: "In anderen Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuzes sind ähnliche Aktionen sehr gut angekommen."

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Das Konzept von "Weihnachtsbaum der Nächstenliebe" ist schnell erklärt. Finanzschwache Eltern konnten sich in den vergangenen Wochen an die Leiterin ihrer Kita wenden und dort den Weihnachtswunsch ihres Kindes abgeben. Vorgabe: Es sollte sich dabei um pädagogisch sinnvolle Dinge wie Gesellschaftsspiele und Bücher oder Kleidung handeln. Anschließend bekamen die Wünsche eine fortlaufende Nummer, um die Anonymität sicher zu stellen. Zu guter Letzt wurden die mit der Nummer und dem Namen des Kindergartens in Form von leuchtend gelben Sternen an einen Tannenbaum gehängt, der jetzt im Eingangsbereich des Rathauses steht.

"Jeder, der helfen möchte, kann sich dort ab sofort einen Kinderwunsch abholen und diesen erfüllen", erklärt Bürgermeister Andreas Bee, der die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat und natürlich selbst einen Wunsch erfüllen möchte. "Wichtig ist nur, dass die Geschenke bis zum 6. Dezember in den Kindergärten abgegeben werden – am besten weihnachtlich verpackt und inklusive Nummer. Denn nur so können die Päckchen den richtigen Kindern zugeordnet werden", erklärt der Verwaltungschef.

Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit, sich zu engagieren. "Die Stadt hat zwei Konten für uns eingerichtet, um parallel Geldspenden zu sammeln (Info unten). Damit möchten wir dann die Kinderwünsche erfüllen, die am Ende der Aktion möglicherweise noch offen sind. Schließlich soll zu Weihnachten kein Kind leer ausgehen", betont Stipp. Info-Tel. (0 52 52) 2 61 19.

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