v.l.: Fachbereichsleiter Friedhelm Weber, Retter Heinrich Kemper, Bürgermeister Josef Hartmann - © STADT LICHTENAU
v.l.: Fachbereichsleiter Friedhelm Weber, Retter Heinrich Kemper, Bürgermeister Josef Hartmann | © STADT LICHTENAU

Lichtenau 79-Jähriger rettete ältere Dame vor agressivem Hund

Die Stadt Lichtenau bedankt sich für die schnelle Hilfe des Rentners aus Wewer

Lichtenau. Weil er beherzt einer 76 Jahre alten Hakenbergerin half, die von einem Schäferhund angefallen worden war, hat sich die Stadt Lichtenau jetzt im Namen aller Bürger der Stadt bei Heinrich Kemper aus Paderborn-Wewer bedankt. Im Juli zwischen Hakenberg und Asseln war zunächst der Terrier der Dorfbewohnerin und dann auch sie selbst von dem Schäferhund angriffen gebissen worden. Kemper kam dort zufällig mit seinem Pkw vorbei und sah schon von weitem die auf dem Boden liegende Frau – über ihr der angriffslustige Hund. Aufgrund der Hilferufe, blutverschmierter Kleidung und Körperteile der älteren Dame erkannte Kemper die Gefahr und die Notwendigkeit zu helfen. Ohne lange zu überlegen stieg der Rentner aus seinem Auto und schrie den Hund an. „Das Verhalten des Hundes machte auch mir allerdings Angst, so dass ich kurzentschlossen zum Kofferraum rannte, dort einen Bergmannsstock herausholte und auf den Hund zuging", schildert der Weweraner Kemper im Nachhinein die Situation: „Erst nach gezielten Schlägen ließ der Hund von der Frau ab, zeigte vor mir Respekt und rannte weg." Dieses entschlossene Eingreifen nahm Bürgermeister Josef Hartmann jetzt zum Anlass für einen persönlichen Dank: „Ihr Einsatz war nicht selbstverständlich, zumal die Gefahr bestand, dass der Hund auch Sie attackiert hätte."

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