Zaungäste: Die Altenbekener Delegation um Bürgermeister Hans Jürgen Wessels (2. v. r.) musste sich ihre Stühle im Bad Driburger Sitzungssaal selbst besorgen. - © Wolfgang Tilly
Zaungäste: Die Altenbekener Delegation um Bürgermeister Hans Jürgen Wessels (2. v. r.) musste sich ihre Stühle im Bad Driburger Sitzungssaal selbst besorgen. | © Wolfgang Tilly

Altenbeken/Bad Driburg Bad Driburger Rat von Besuch aus Altenbeken unbeeindruckt

Wolfgang Tilly
David Schellenberg

Bad Driburg/Altenbeken. Im Streit der Kommunen Altenbeken und Bad Driburg um die Realschulentwicklung hat es gestern Abend im Bad Driburger Stadtrat keine Annäherung gegeben. Trotz Bitten der Altenbekener Ratskollegen, sich dringlich mit dem Thema zu befassen, wollten sich die Bad Driburger Stadtverordneten vorerst nicht auf eine Diskussion einlassen. Die Frage wurde nicht auf die Tagesordnung gesetzt. Der Besuch der Altenbekener Ratsmitglieder in Bad Driburg war damit weitgehend wirkungslos. Die Sitzung in Bad Driburg stieß auf großes Interesse, so dass sich die spät eintreffenden Altenbekener Ratsmitglieder selbst ihre Stühle herbeischaffen mussten. Nach einer halben Stunde verließen sie unverrichteter Dinge den Ratssaal, um in Altenbeken ihre eigene Sitzung, die sie extra verschoben hatten, zu beginnen. Sie waren von Bürgermeister Burkhard Deppe (CDU) zunächst mit den weiteren Besuchern freundlich begrüßt worden. Seinen Bürgermeisterkollegen Hans Jürgen Wessels (SPD) nannte Deppe nicht mit Namen. Wessels hatte Deppe mitverantwortlich dafür gemacht, dass das Kolping-Schulwerk einen Rückzieher beim Aufbau einer Realschule in Altenbeken gemacht hatte und ihm Intrigen und Feindseligkeit vorgeworfen. Deppe wies dies scharf zurück. Nach NW-Informationen will Bad Driburg das Thema in einer Sondersitzung des Schulausschusses behandeln. Foto: Tilly

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