Acker-RodeoAcker-Rodeo: Im Rund aus Strohballen drängen die Fahrer sich gegenseitig ab – ein Attraktion für die Zuschauer. - © Udo Luetkemeier
Acker-RodeoAcker-Rodeo: Im Rund aus Strohballen drängen die Fahrer sich gegenseitig ab – ein Attraktion für die Zuschauer. | © Udo Luetkemeier

Altenbeken Stockcar: Auf Schwaneyer Stoppelfeld wird abgedrängt und gerammt

Am Samstag lässt die St. Sebastian Schützenbruderschaft Fahrer in den Staub oder Schlamm

Altenbeken-Schwaney. Es geht um Geschwindigkeit, und anders als bei Motosport-Rennen auf Asphaltbahnen ist beim Stockcar in der Schwaneyer Feldflur fast alles erlaubt. Blechschäden sind einkalkuliert und das Rammen eines Konkurrenten zählt zu den unverzichtbaren Manövern auf dem Weg ins Ziel. Am Samstag, 2. September, ab 12 Uhr wird es beim Acker-Rodeo in der Salenkruke richtig stauben - oder der Schlamm in alle Richtungen spritzen. Die Idee mit dem Autorennen entstand vor sieben Jahren. Sich nach der Arbeit mit den Autos so richtig austoben zu können, das wär?s doch, sagten sich einige Vorstandsmitglieder der Westkompanie der Schwaneyer Schützenbruderschaft. Zusammen mit Matthias Heinemann bastelten sie eifrig am ersten Fahrzeug für ein Rennen. Durch das Fenster stieg schließlich der Fahrer in seinen Opel mit der Startnummer 11. Die Fahrertür musste aus Sicherheitsgründen zugeschweißt werden - sämtliche Scheiben wurden durch Gitter ersetzt. Beifahrer- und Rücksitze ebenfalls Fehlanzeige. "Oberstes Gebot ist allerdings die Sicherheit der Fahrer", so Burkhard Freff vom Organisations-Team. Und so enden alle Rennen in der Schwaneyer Feldflur nur mit gewollten Blechschäden. Über 30 Teams sind an diesem Samstag heiß darauf, ihre Fahrkünste in den gewohnten Startklassen unter Beweis zu stellen. Nach den Wertungsläufen in den unterschiedlichen Klassen startet das reine Damen-Rennen, bevor das eigentliche Acker-Rodeo beginnt. Mit dabei sind dann auch die Lokalmatadoren vom Team Wernersens um Benedikt Koch, die ihren Heimvorteil nutzen wollen. Wie in den vergangenen Jahren werden wohl wieder Hunderte Fans das Motorsportspektakel verfolgen, ist sich Udo Lütkemeier als Veranstaltungsleiter sicher. Röhrende Motoren, benzingeschwängerte Luft und Karambolagen haben Anziehungskraft. Mancher Furchenpflüger wird bei den Karambolagen wohl auch noch Lehrgeld zahlen müssen. Auf dem etwa 650 Meter lan-gen Ovalkurs gehen jeweils vier bis sechs Fahrzeuge in ein Rennen aus drei bis sechs Runden. "Wir schießen die anderen weg", sagt der Schwaneyer Nach der für 19 Uhr geplanten Siegerehrung, findet im Anschluss die legendäre After-Party im Zelt statt. Bei freiem Eintritt sind alle Interessierten herzlich eingeladen, den Abend in geselliger Runde mit Discjockey Andreas Noffz vom Eggesound aus Altenbeken ausklingen zu lassen. - Die Organisatoren der vierten Auflage dieses Rennens werden den Weg für die Besucher entsprechend ausschildern. Für ausreichend Parkplätze ist vor Ort ist gesorgt. Die Rennstrecke befindet sich gegenüber der SchwaneyerReitanlage.

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