Altenbeken Pionier-Windrad findet Platz im Museum

Windkraftmuseum Mühlenheide: Heinrich Oels Windrad von 1984 wird restauriert

Altenbeken. Das historische Windrad von Heinrich Oel aus Altenbeken ist rechtzeitig vor Wintereinbruch ins Mühlenheider Windkraftmuseum nach Stemwede gebracht worden. Das Windrad vom Typ Brümmer wirkt mit 15 Kilowatt Leistung, einer Gesamthöhe von 25 Metern und einem Gewicht von knapp vier Tonnen fast "niedlich" gegenüber den modernen Windkraftanlagen. Steuerung technisch selbst optimiert Es gilt als Pionierprojekt der erneuerbaren Energien und wird deshalb im nächsten Frühjahr von den Aktiven des Museumsvereins wieder aufgebaut. Die Aktiven vom BWE Regionalverband Paderborn-Höxter-Lippe haben sich bei einem Besuch im Windkraftmuseum Stemwede Ende Oktober schon mal davon überzeugt, dass das Windrad gut angekommen ist. Der fachgerechte Abbau und Transport des historischen Windrades durch die Firma WPS aus Lichtenau wurde durch Spenden der heimischen Firmen Buker Windkraft und Brockmann Wind, beide Altenbeken, Reko und Windkraft Rönickerfeld, beide Paderborn, und Westfalenwind, Lichtenau, ermöglicht. Der Kraftfahrzeugmechanikermeister Heinrich Oel aus Altenbeken, der das Windrad als eines der ersten in Deutschland 1981 neben seinem Betrieb in der Hüttenstraße hat aufbauen lassen und der die Steuerung selbst technisch optimiert hat, ist sichtlich froh, dass sein Windrad generalüberholt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

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