Noch ist es eine Freifläche: Das Areal des zukünftigen Wohnpark Egge wird von der Christian-Schütze-Straße (r.) und der Straße Melmeke (u.) eingerahmt. ARCHIV - © Jens Reddeker
Noch ist es eine Freifläche: Das Areal des zukünftigen Wohnpark Egge wird von der Christian-Schütze-Straße (r.) und der Straße Melmeke (u.) eingerahmt. ARCHIV | © Jens Reddeker

Altenbeken Wohnpark Egge soll in Altenbeken bald Wirklichkeit werden

Fortschritte: In den Planungen zur kombinierten Anlage für Familien und Senioren im Altenbekener Ortskern gibt es Änderungen. Das DRK könnte eine Wohngemeinschaft betreuen

Peter Albrecht

Altenbeken. Es geht voran mit dem "Wohnpark Egge" in Altenbeken. Bürgermeister Hans Jürgen Wessels (SPD) hat mitgeteilt, dass im nicht-öffentlichen Teil der Ratssitzung am 15. Februar eine Absichtserklärung der Gemeinde auf der Tagesordnung steht. Stimmt der Rat zu, wird der bislang nicht benannten Investorengruppe der Senioren- und Familienanlage in einem "Letter of intent" der Wille der Gemeinde zur Zusammenarbeit signalisiert. "Das ist zwar nicht rechtlich bindend, aber es ist von unserer Seite eine Zusage", sagt Wessels im NW-Gespräch. Auch Wohnungen für Senioren geplant Die im September im Bauausschuss vorgestellten Pläne sehen rechts und links entlang der Christian-Schütze-Straße verschiedene Gebäude vor. In zwei zweigeschossigen Gebäuden mit Staffelgeschoss sollen seniorengerechte Wohnungen mit einem zentralen Aufzug entstehen. In einem westlich geplanten eingeschossigen Neubau mit Staffelgeschoss sollen ebenfalls Wohnungen für Senioren mit einem Aufzug entstehen. Gedacht war zudem an zwei kleine Reihenhäuser mit jeweils drei Objekten. In einem zweiten Bauabschnitt sollte in einem zweigeschossigen Gebäude mit Staffelgeschoss Platz für weitere seniorengerechte Wohnungen sein. Für einen Teil der Wohnung laufen derzeit laut Wessels Gespräche mit dem DRK-Kreisverband. Er könnte Wohngemeinschaften mit einer Service GmbH betreuen. Eine Vorstellung der aktualisierten Konzeption soll folgen. "Es gab Verschiebungen in der Raumaufteilung und in der Nutzung der Gebäude hat sich etwas verändert", deutet Wessels an. Auch wenn die Grundstücke noch nicht verkauft sind, scheinen die Signale aus Politik und Verwaltung eindeutig: der Wohnpark soll bald Realität werden. Einen Baubeginn noch 2018 hält Wessels für "realistisch".

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