Altenbeken Planungen für Altenbekener Landschaftsplan schreiten voran

Ausschuss: Das Altenbekener Gremium für Bau, Natur und Umwelt legt Straßen- und Feldwegsanierungsplan vor. Wirtschaftswegekonzept soll realisiert werden

Dietmar Gröbing

Altenbeken. Der Ausschuss für Bau, Natur und Umwelt der Gemeinde Altenbeken kam jetzt im Rathaus zusammen. Erster Tagesordnungspunkt war der vor rund zwei Monaten vom Kreis Paderborn und dem Planungsbüro Lökplan vorgestellte Landschaftsplan. Ebenso wie die Altenbekener Bürger hat auch der zuständige Ausschuss Mitspracherecht und die Möglichkeit, innerhalb einer Frist, Veränderungs- und Verbesserungsvorschläge zu machen. So hält man es von Seiten der CDU-Fraktion für sinnvoll, den Bereich zwischen Heideweg und Hellweg aus dem Landschaftsschutz herauszunehmen. Hintergrund ist eine eventuelle Bebauung. Im Gegenzug müsste eine Ersatz- beziehungsweise Austauschfläche ausgewiesen werden. Die finale Entscheidung obliegt dem Kreis Paderborn. Als nächstes rückte die Sanierung von Feldwegen und Straßen in den Fokus. Neue Fahrbahndecke soll kommen Das seitens der Verwaltung aufgelegte Konzept sieht vorbehaltlich verfügbarer Geldmittel und entsprechender Witterungsbedingungen für das Jahr 2018 folgende Maßnahmen im Bereich Feldwege vor: Eine neue Fahrbahndecke soll im Sektor Drei Linden Richtung Stapelsberg installiert werden. Gleiches gilt für den Weg zur Madonna bis Durbeke. Weiterhin steht eine Sanierung im Bereich Dahler Straße, Bullbusch und Pennigfeld an. Des weiteren ist eine Wegesanierung im Bereich der Windkraftanlagen geplant. Auch die Dorfstraße in Buke erfährt eine punktuelle Sanierung. Innerorts sind im kommenden Jahr nachfolgende Straßen von einer Fahrbahndeckensanierung betroffen: Der Eggering, die Straße am Marktplatz in Schwaney und der Weg von der Adenauerstraße zum Stapelsberg. Hinsichtlich eines zur Disposition stehenden Wirtschaftswegekonzepts entschloss sich der Ausschuss, dem Rat eine positive Empfehlung zu erteilen. Demnach wird der Rat Bürgermeister Hans Jürgen Wessels ermächtigen, den Auftrag zur Erstellung eines Wirtschaftswegekonzepts ohne Förderung an ein Ingenieurbüro zu vergeben. Erste Kalkulation Das entsprechende Konzept wird nach ersten Kalkulationen „Kosten in Höhe von circa 30.000 Euro verursachen", wie Dirk König vom Altenbekener Bauamt in seiner Präsentation bemerkte. Die nicht geförderte Variante hätte den Vorteil einer „höheren Flexibilität, da es keine Vorgaben hinsichtlich des Ausführungszeitraums sowie des Umfangs und Inhalts des Wirtschaftswegekonzepts gibt", so König. Darüber hinaus „ist der bürokratische Aufwand bei einem nicht gefördertes Konzept wesentlich geringer", wie Bürgermeister Hans Jürgen Wessels abschließend feststellte.

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