Musikalisch erprobt: (v. l.) Celina Hucht, Kim Schreier, Merle Schreier, Aileen Micus, Aimee Green und Annika Lang machten Erfahrungen mit professionellem Rap. - © Kreis Paderborn
Musikalisch erprobt: (v. l.) Celina Hucht, Kim Schreier, Merle Schreier, Aileen Micus, Aimee Green und Annika Lang machten Erfahrungen mit professionellem Rap. | © Kreis Paderborn

Altenbeken Sechs Rapperinnen singen gegen Spielsucht

Mädchen im HoT Schwaney: Susanne Grenz und ein Tonstudio helfen beim Texten und Aufnehmen jeder einzelnen Stimme

Altenbeken. Im Rahmen der Aktionswoche "Sucht hat immer eine Geschichte" von der Stadt und dem Kreis Paderborn haben sechs Mädchen der Girls-Lounge im Hot in Schwaney mit professioneller Unterstützung einen Rap eingespielt. In dem Song, den die 12-jährigen Mädchen mit der Pädagogin Susanne Grenz getextet haben, geht es um einen spielsüchtigen Jungen namens Finn. Dabei beschreibt das Lied den Teufelskreis der Spielsucht: "Ein Spiel aufgrund von Zoff und Streit, der Ärger macht sich nur noch mehr breit. Abtauchen in die virtuelle Welt, weil die Reale nicht mehr gefällt." Das Projekt wurde von der ginko Stiftung zur Suchtprävention finanziert. Nach einer Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht haben die Mädchen an einem Dienstagnachmittag im Rahmen der wöchentlich stattfinden Girls-Lounge eine fiktive Geschichte in Reimform geschrieben. Nach dieser Vorarbeit kam Daniel Schneider von der Rapschool NRW aus Lage mit seinem Tonstudio-Equipment in den Triftweg nach Schwaney. Nach der Auswahl des Beats und ein paar Rap-Übungen wurde das Lied dann Strophe für Strophe aufgenommen. Nacheinander standen die Schülerinnen dafür vor dem Mikrofon. Für den Hook - so wird der Refrain eines Rap genannt - nahm Schneider jede Stimme einzeln auf - und legte am Ende alle übereinander. Nach der Überarbeitung des Liedes im Tonstudio in Lage bekam jede der jungen Rapperinnen eine CD des selbst erarbeiteten Songs zum Andenken an einen unvergesslichen Nachmittag als.

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