Stemwede Informationen über Bauen im Außenbereich

Gemeinde lädt zu Vortragsabend ein

Stemwede (nw). Unter dem Thema "Bauen im Außenbereich" lädt die Gemeinde Stemwede am Mittwoch, 28. November, um 19 Uhr zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in die kleine Festhalle Levern ein.

Die traditionelle Siedlungsstruktur in OWL ist geprägt von einer Vielzahl von einzelnen Gebäuden oder Hofanlagen im landschaftlichen Außenbereich. Für die konventionell urban ausgerichteten Stadtplaner gilt diese Siedlungsstruktur als "unbefriedigende Zersiedlung" mit negativen Auswirkungen auf die Kulturlandschaft.

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Deshalb ist die offizielle Baupolitik seit Jahrzehnten darum bemüht, eine Nutzung dieser Strukturen im Außenbereich nach Möglichkeit nur für "Privilegierte" vor allem landwirtschaftliche Nutzungen zu genehmigen. Mit der Veränderung der Landwirtschaft und der Aufgabe vieler Betriebe entfallen bei immer mehr Gebäuden die traditionellen Nutzungen. Damit steht ein immenses Potential von Gebäuden sowie Infrastruktur zur Verfügung, zum Teil mit besonders prägender Gestalt für die Kulturlandschaft. Einer Nachfrage nach neuen Nutzungen und entsprechenden baulichen Veränderungen steht in der Regel eine restriktive Genehmigungspolitik gegenüber.

Im Rahmen der Veranstaltung "Bauen im Außenbereich" stellt Jürgen Thielking, Kreisbauamtsleiter, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Neu- und Umbauten im Außenbereich vor. Die gestalterischen Anforderungen an zeitgemäßes Bauen im ländlichen Raum Ostwestfalens beleuchtet Darius Djahanschah vom LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, und über mögliche Förderungen für Projekte im Außenbereich berichtet Günter Heidemann von der Bezirksregierung Detmold. Durch den Abend führt der Stadtplaner und Architekt Klaus Beck.

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