Das Experimentieren mit dem nassen Element machte Kindern und Vätern gleichermaßen viel Spaß. Reinhard Stükerjürgen (r.) ließ das Wasser strudelnd aus der Flasche laufen. - © FOTO: HEIDRUN MÜHLKE
Das Experimentieren mit dem nassen Element machte Kindern und Vätern gleichermaßen viel Spaß. Reinhard Stükerjürgen (r.) ließ das Wasser strudelnd aus der Flasche laufen. | © FOTO: HEIDRUN MÜHLKE

Stemwede-Haldem Gemeinsames Erlebnis zählt

Wasserworkshop im DRK-Familienzentrum Stemwede für Schulanfänger

Stemwede-Haldem. Wasser fließt, plätschert, gluckert – doch es kann noch viel mehr. Spritzen oder Strudeln beispielsweise. Und das lernten am Freitagnachmittag zwölf Kindergartenkinder aus den DRK-Familienzentren Stemwede gemeinsam mit ihren Vätern in der der DRK-Kita "Heidemaus" in Haldem.

Der Workshop rund um das nasse Element richtete sich an alle Kinder, die im kommenden Jahr vom Kindergarten in die Schule wechseln – und die waren mit großem Eifer bei der Sache. Die Mädchen und Jungen erforschten, untersuchten und stellten immer wieder aufs Neue fest, wie sich das Wasser verhält.

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Eingangs hatte Projektleiter Reinhard Stükerjürgen die Teilnehmer in vier Gruppen aufgeteilt und das Wasser entsprechend blau, grün, gelb und rot mit Badewasserfarben eingefärbt.

Mit Hilfe von Spritzen, Trichtern, Pipetten, Schläuchen, Eimern und vielen verschiedenen Gefäßen wurde gegossen und gespritzt, gesaugt und gedrückt, getropft und vorsichtig bis zum Rand gefüllt. Kinder und Väter experimentierten mit gleichermaßen viel Spaß und tauschten gegenseitig ihre Entdeckungen und Erfahrungen aus.

"Wie viele Tropfen Wasser passen wohl auf ein Ein-Cent-Stück?" fragte Stükerjürgen, der Fachberater eines Unternehmens für Kindergarten-, Schul- und Therapiebedarf ist, in die Runde.

Und nachdem die unterschiedlichsten Antworten aus den Gruppen kamen, machte Stükerjürgen das Experiment mit der Pipette vor. 30 Tropfen schaffte er. Das versuchten anschließend die Teams, ehrgeizig zu überbieten.

"Es geht dabei natürlich nicht um den Wettbewerb", erklärt der Fachmann, "sondern um das gemeinsame Erlebnis, das kollektive Experimentieren von Vater und Kind." Und das kam bei dem Mitmachzirkus keinesfalls zu kurz.

Der Spaß stand eindeutig an oberster Stelle, und ganz nebenbei lernten die Kinder und auch mancher Vater Wissenswertes über Mengenerfassung und Oberflächenspannung.

"Warum ist das Wasser im Meer so blau und in der Wasserwerkstatt nicht?" – "Kann Wasser auch den Berg hinauf fließen?" Fragen über Fragen stellten sich, "aber das Tollste sind die vielen Ideen, die durch das gemeinsame Tun entstehen", sagt Stükermann.

Begleitet wurden die zwei spannenden Stunden, die wie im Fluge vergingen, von Erzieherin Annette Otte-Krone, die den Wasserworkshop im Bild festhielt und dabei genauso häufig zum Wischmopp griff – um den Boden trocken zu wischen – wie zum Fotoapparat.

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