Gefragt: Die Grundschule Oppenwehe kann zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 zwei Eingangsklassen bilden. - © Joern Spreen-Ledebur
Gefragt: Die Grundschule Oppenwehe kann zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 zwei Eingangsklassen bilden. | © Joern Spreen-Ledebur

Stemwede "Erfreuliche Entwicklung": Grundschul-Standorte in Stemwede sind gesichert

Ausschuss: Die Verwaltung stellte die Entwicklungen an den Grundschulen vor. Levern, Oppenwehe und Haldem weiter eigenständig

Joern Spreen-Ledebur

Stemwede. Jörg Bartel war gestern Nachmittag guter Dinge. Im Ausschuss für Bildung, Generationen, Sport und Kultur berichtete der Fachbereichsleiter Bildung/Generationen/Zentrale Dienste über die Entwicklung an den Stemweder Grundschulen. Die Geburtenzahlen zeigen eine erfreuliche Entwicklung, merkte Jörg Bartel an. In den vergangenen drei Jahren seien jeweils mehr als 100 Geburten verzeichnet worden, im vergangenen Jahr sogar 122. Vor diesem Hintergrund hatte die Gemeinde bekanntlich die eigenständigen Grundschul-Standorte Haldem, Oppenwehe und Levern für die nächste Zeit garantiert. Das bleibt auch so. Mit Blick auf die neue Landesregierung und ihre Aussagen zur Sekundarschule, die nun auch zweizügig geführt werden können, sei auch die Stemweder-Berg-Schule in Wehdem sicher. An der Grundschule in Oppenwehe verzeichnet die Gemeindeverwaltung nach Angaben Bartels aktuell einen verstärkten Wechsel aus Wehdem/Westrup. Im kommenden Jahr werden zwei Klassen gebildet, so dass in Oppenwehe dann insgesamt sechs Klassen unterrichtet werden. Die Verwaltung geht für das kommende Schuljahr von 109 Schülern aus. Nach den aktuellen Prognosen ist Oppenwehe weiter als eigenständiger Standort gesichert; die Gemeinde erwartet eine 1,5-Zügigkeit. Kommunale Richtzahl nächstes Jahr bei vier Klassen In der Haldemer Grundschule, der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Schule, entspannt sich laut Verwaltung die räumliche Situation. Für das kommende Jahr geht die Verwaltung von insgesamt 153 Schülern aus, aktuell sind es 185. Nach vielen Jahren mit acht Klassen wird es laut Prognose für das nächste Schuljahr sieben Klassen geben. Das, so merkte es Bartel im Ausschuss an, ermögliche die Optimierung des offenen Ganztags. Eltern aus dem Bereich Westrup/Wehdem orientieren sich laut Verwaltung derzeit mehr zur Grundschule Oppenwehe und weniger nach Haldem. Zudem nutzten Eltern gerade aus dem Einzugsgebiet der Haldemer Schule die private Schule in Oppendorf, die vom Christlichen Schulverein getragen wird. Gesichert und eigenständig: Was für die Grundschule in Oppenwehe gilt, das gilt auch für die Grundschule in Haldem. Ebenso wie in Oppenwehe geht die Verwaltung auch in Haldem von einer sicheren 1,5-Zügigkeit aus. Zum nächsten Schuljahr soll eine neue Eingangsklasse gebildet werden. In Levern geht die Verwaltung für das kommende Schuljahr von einem ganz leichten Anstieg der Schülerzahl auf insgesamt 122 Kinder aus. Gebildet werden soll eine Eingangsklasse. Levern bleibt laut den vorliegenden Prognosen gesicherter einzügiger Standort. Wie in Haldem soll sich auch in Levern die räumliche Situation im offenen Ganztag entspannen. Mehr als 50 Prozent der Schüler nutzen die Angebote des offenen Ganztags. Unterm Strich sollen laut dem gestrigen Ausschuss-Beschluss zur kommunalen Klassenrichtzahl zum neuen Schuljahr vier Eingangsklassen an den drei kommunalen Grundschulen gebildet werden: eine in Haldem, eine in Levern und zwei in Oppenwehe. Nach jetzigem Stand werden 94 Kinder eingeschult. Sollte eine weitere Klasse gebildet werden können, soll dies dort geschehen, wo es wegen der Anmeldezahl notwendig ist. Die entsprechende Entscheidung soll Bürgermeister Kai Abruszat treffen.

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