Gut gelaunt: Die Gemeinde Stemwede erhält nach Angaben von Bürgermeister Kai Abruszat einen Zuschuss für die Arbeiten an der Straßenbeleuchtung. - © Foto: Joern Spreen-Ledebur
Gut gelaunt: Die Gemeinde Stemwede erhält nach Angaben von Bürgermeister Kai Abruszat einen Zuschuss für die Arbeiten an der Straßenbeleuchtung. | © Foto: Joern Spreen-Ledebur

Stemwede Stemwedern geht neues Licht auf

Gemeinde erhält Zuschuss für Sanierung der Straßenbeleuchtung

Joern Spreen-Ledebur

Stemwede.  Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat hat Post bekommen. Das ist nun nichts besonderes. Der Inhalt dieses Schreibens aber ist schon nicht alltäglich. Für die Sanierung der Straßenbeleuchtung bekommt die Gemeinde Stemwede vom Bundesumweltministerium in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich Geld. Der Bescheid sei nun angekommen, meinte Kai Abruszat auf Nachfrage. Geplant sei der Austausch von alten Lampen gegen neue, moderne LED-Lampen. Vorgenommen wird die Sanierung in mehreren Ortsdurchfahrten. Neues Licht gibt es künftig an der Drohner Straße, der Haldemer Straße, der Stemweder-Berg-Straße, der Dielinger Straße, Mehner Dorf, Desteler Straße, Oppendorfer Straße und an der Oppenweher Straße. Kommune will jede Menge Strom sparen Die Gesamtkosten für die Sanierung der Beleuchtung gab Bürgermeister Kai Abruszat mit rund 175.000 Euro an. Dazu werde es aus Mitteln der nationalen Klimaschutz-Initiative einen Zuschuss von 35.000 Euro geben. Die Gemeinde geht laut Bürgermeister davon aus, dass in Zukunft eine durchschnittliche Energie-Einsparung von rund 75 Prozent erzielt werden kann. Vorgesehen sei, dass die Maßnahme auf die beiden Haushaltsjahre 2018 und 2019 verteilt werde. Abruzat: "Der Schwerpunkt wird aber im nächsten Jahr sein." Die weitere Sanierung der Beleuchtung - in einigen Ortschaften hatte sich da schon einiges getan - ist nach Überzeugung des Stemweder Ratsvorsitzenden ein wichtiger Beitrag für die dauerhafte Reduzierung von Energiekosten. Vor diesem Hintergrund sei die Sanierung auch eine wichtige Investition in die Infrastruktur, merkte Kai Abruszat im Gespräch mit der NW an.

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