30 Waffen im Keller: Das Anwesen von Karl D. in Stemwede-Twiehausen, der dort auch eine Hundeschule betrieb. - © Sina Wollgramm
30 Waffen im Keller: Das Anwesen von Karl D. in Stemwede-Twiehausen, der dort auch eine Hundeschule betrieb. | © Sina Wollgramm

Minden Ein „Reichsbürger“, der keiner sein will, klagt vor Mindener Gericht

Stemweder Karl D. klagt im Stre um Waffenbesitz, obwohl er die Autorität der staatlichen Behörden nicht anerkennen will / Urteil steht noch aus

Minden/Stemwede. Vor dem Verwaltungsgericht Minden klagt der 67-jährige Stemweder Karl D. gegen die Einziehung seiner Waffenbesitzkarten und die drohende Beschlagnahme seines Waffenarsenals. D. besitzt nach eigenem Bekunden etwa 30 Revolver, Pistolen und Gewehre. Er erkennt die behördlichen Schreiben aber nicht an, weil sie nur maschinell unterschrieben seien. Dies machte er am Dienstag bei seinem Gerichtstermin deutlich. D. legte der Richterin Postzustellungsurkunden der amtlichen Schreiben vor, die er „als nicht rechtskonform" ansieht. Nur beamtete Personen, die es bei der Post AG aber nicht mehr gebe, dürften förmliche Zustellungen durchführen. Die Briefe seien ihm zudem nicht persönlich übergeben worden. Für das Gericht ist dagegen entscheidend, ob D. ein berechtigtes Bedürfnis nachweisen kann, Waffen zu besitzen...

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