Anerkennung: Verdiente Sportler des FC Oppenwehe freuen sich über ihre Auszeichnungen. Die erhielten sie während der Jahreshauptversammlung. - © Heidrun Mühlke
Anerkennung: Verdiente Sportler des FC Oppenwehe freuen sich über ihre Auszeichnungen. Die erhielten sie während der Jahreshauptversammlung. | © Heidrun Mühlke

Stemwede FC Oppenwehe zählt jetzt mehr als 800 Mitglieder

Der Sportverein zieht Jahresbilanz, wählt und ehrt

Heidrun Mühlke

Stemwede-Oppenwehe. Zwar war das vergangene Jahr für den Fußballclub Oppenwehe (FCO) aus sportlicher Sicht recht ruhig, dafür konnten aber die Baumaßnahmen endlich abgeschlossen werden. "Die Mehrzweckraum wird sehr gut angenommen", freute sich Vorsitzender Ralf Nünke während der gut besuchten Jahreshauptversammlung. Für die Baumaßnahmen hatten die Mitglieder mehr als 1.500 ehrenamtliche Stunden geleistet. Inzwischen gebe es viele Angebote in den neuen Räumlichkeiten, dabei könne jeder Verein den neuen Mehrzweckraum nutzen, machte der Vorsitzende deutlich. Aktuell habe der FCO mehr als 800 Mitglieder, 25 mehr als im Vorjahr, davon 225 Kinder und Jugendliche. "Mittlerweise gibt es sportliche Angebote in mehr als 30 Mannschaften, Gruppen und Kursen", so Nünke. Neue Kursus-Angebote sind Skigymnastik sowie Kraft- und Konditionstraining für Damen. Für Fußballkids im Alter von sechs bis zwölf Jahren gibt es ein zusätzliches Fördertraining. Erfolgreich hatte der FCO am Projekt "1.000 x 1.000" mit dem Ziel, die Kooperation zwischen Sportvereinen und Kindergärten zu fördern, teilgenommen und den Schwimmkursus des Kindergartens unterstützt. Gleichwohl gut war die Teilnahme am Projekt "Winterkibaz", eine Art Sportabzeichen für Kindergarten- und Grundschulkinder, erklärte Nünke das Angebot. Erneut eine Rekordbeteiligung verbuchte der Verein bei der Beteiligung des Sportabzeichens. Der FCO vergab 161 Sportabzeichen. Aber auch beim Pfingstsportfest konnten die Initiatoren nicht über mangelndes Interesse klagen. Einigkeit herrschte unter den Sportlern bei den gut vorbereiteten Vorstandswahlen. Einmütig wählten sie Tim Rehburg zum 1. Kassierer und damit zum Nachfolger von Maik Riesmeier. Das Amt des 2. Kassierers (vorher Tim Rehburg) bekleidet jetzt Kai Engel. Uwe Brockschmidt bleibt 1. Sportwart und als Nachfolger von Jan Döhnert ist Nils Klamor nun Jugendwart. Neue Kassenprüferin ist Heidi Klamor; sie folgt Rainer Sämann, Lars Mentrup bleibt weiter im Amt. Für besondere Verdienste im FCO überreichte der Vorsitzende die silberne Vereinsnadel an Friedel Beckmann, Friedhelm Eilmes, Frank Heitmann, Bianca Meier, Peter Schillak, Gabriele Spreen, Linda Spreen, Heike Heitmann und Gabi Niemeier. Die goldene Vereinsnadel erhielten Martin Biljes, Kai Clausjürgens, Maik Riesmeier und Robert Hill. Außerdem überreichte Karl-Heinz Eikenhorst, Vorsitzender des Kreisverbandes Lübbecke im Fußball und Leichtathletik Verband Westfalen (FLVW) die FLVW-Gold-Nadel an Werner Greger und Andreas Vahrenkamp, die FLVW-Verdienstnadel in Silber an Maik Riesmeier und Klaus Schäffer sowie die WFLV-Ehrennadel in Silber an Jan Döhnert. Bevor der FCO über die Integration der Asylbewerber in den FCO diskutierte, nannte Nünke die nächsten Termine, wie das Essen der "Geburtstagskinder" und der geehrten Mitglieder am Sonntag, 14. Februar, und das "Winterkibaz" am 19. Februar.

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