Musik im Zeichen des Kreuzes: Heinz Spreen (l.) und Heinrich Bierenriede begleiten den Posaunenchor schon seit vielen Jahren ganz aktiv. Beide spielen Tuba.
Musik im Zeichen des Kreuzes: Heinz Spreen (l.) und Heinrich Bierenriede begleiten den Posaunenchor schon seit vielen Jahren ganz aktiv. Beide spielen Tuba.

Stemwede Musik zum Lobe Gottes

Heinz Spreen und Heinrich Bierenriede seit Jahrzehnten im Posaunenchor aktiv

Stemwede-Oppenwehe (nw). Posaunenchöre sind feste Bestandteile der evangelischen Kirchengemeinden. Oft blicken die Chöre auf eine lange Tradition zurück. Und in den Reihen der Chöre sind Musiker zu finden, die teilweise schon seit Jahrzehnten zum Lobe Gottes musizieren. So auch in Oppenwehe.

Sie musizieren gern und haben seit langem ihre Heimat in den Reihen des Oppenweher Posaunenchores gefunden: Diese Leidenschaft verbindet die beiden Oppenweher Heinz Spreen und Heinrich Bierenriede. Und noch etwas eint die beiden Musiker: Beide spielen Tuba. Für ihre lange Treue zum Chor wurden Heinz Spreen und Heinrich Bierenriede während des Silvester-Gottesdienstes in der Martini-Kirche geehrt. Dabei wirkte der Posaunenchor natürlich mit. Heinz Spreen ist seit 70 Jahren Mitglied des Oppenweher Posaunenchores. Die Freude am Musizieren begleitet den heute 78-Jährigen bereits seit der frühesten Kindheit. Sein Vater Heinrich und die beiden Brüder Ewald und Friedrich waren ebenfalls begeisterte Musiker. Nachdem die Brüder ihm das Spielen beigebracht hatten, trat Heinz Spreen schon als Achtjähriger dem Oppenweher Chor bei. Zu Hause sei stets geübt worden, erinnert sich der engagierte Musiker.

Auch vor dem sonntäglichen Gottesdienst blieben die Instrumente nicht ungenutzt. Im Anschluss ging es dann zu Fuß zur Martini-Kirche. Dort wurden dann meist vierstimmige Choräle gespielt. Auch die weniger schönen Anlässe waren schon früh ein Teil des musikalischen Lebens. Im Alter von zwölf Jahren habe er erstmals bei einer Beerdigung gespielt, meint Heinz Spreen.

Heinrich Bierenriede (81) hatte seinen ersten Auftritt bei der Konfirmation seiner späteren Frau. Mittlerweile ist er seit 60 Jahren im Posaunenchor aktiv. Dass die Konfirmandin Ingrid einmal seine Gattin sein werde, daran habe er bei dem Konfirmations-Gottesdienst natürlich noch nicht gedacht, erinnert sich Heinrich Bierenriede.

Heinz habe ihm das Spielen beigebracht, erinnert sich Bierenriede und blickt auf seinen langjährigen Freund aus Jugendtagen. Anders als Spreen sei er jedoch erst mit 21 Jahren zum Chor gestoßen.

Proben und Auftritte sind für Heinrich Bierenriede immer auch Familientreffen - denn Musik verbindet die Generationen. Drei Kinder und drei Enkel wirken heute im Chor mit.

Chorleiterin Jutta Jahn-Schäffer freut sich über den aktiven musikalischen Nachwuchs. Es sei schön, dass Jung und Alt im Oppenweher Chor so gut miteinander harmonierten. Jutta Jahn-Schäffer freut sich aber auch, dass Bierenriede und Spreen auch als Senioren fast keinen Auftritt des Chores versäumen. Und das können im Jahr schon mal mehrere Dutzend sein.

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