Bahnbrücke Drohne - © Joern Spreen-Ledebur
Bahnbrücke Drohne | © Joern Spreen-Ledebur

Stemwede Bahn AG lässt Gemeinde Stemwede weiter auf Brückenkosten warten

Joern Spreen-Ledebur

Stemwede-Drohne. Die neue Bahnüberführung "Im Ort" in Drohne ist so gut wie fertig. Fast genau ein Jahr ist es her, dass die Bahnstrecke Hamburg-Köln gesperrt worden war, um an einem Wochenende die alten Brückenteile zu entfernen. Zum Sommer hin waren dann die neuen Teile eingebaut worden - ebenfalls während einer Sperrpause der Bahn. Dass der Bau so zügig lief, darüber freute sich an Ort und Stelle auch Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat (Foto). Für die dritte Januarwoche erwartet er die ingenieurmäßige Abnahme des Bauwerks. Die Drohner hoffen, die Brücke dann auch bald nutzen zu können. Beim Brückenbau sitzt finanziell auch die Deutsche Bahn AG mit im Boot. Geregelt ist die Kostenverteilung in einer Eisenbahn-Kreuzungsvereinbarung. Nun hat die DB bekanntlich erklärt, nicht genau sagen zu können, wann sie ihren Anteil am 1,2-Millionen-Euro-Projekt zahlt. Die Gemeinde streckte die Summe vor und wartet bis heute auf einen Entwurf zur Kreuzungsvereinbarung. Abruszat hatte daher vor Weihnachten die heimischen Bundestagsabgeordneten Achim Post (SPD) und Frank Schäffler (FDP) um Hilfe gebeten. Achim Post hatte sich noch vor den Feiertagen an die Bahn AG gewandt und die Gemeinde unterstützt. Eine Antwort des Konzernbevollmächtigten der DB für NRW stehe aber noch aus, teilte das Büro Post gestern auf Nachfrage mit.

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