Hier fühlt er sich wohl: NW-Leser Ingo Kohrs besucht seit 1970 regelmäßig die St. Andreas-Kirche in Lübbecke. Heute wohnt er nur wenige Meter entfernt vom Gotteshaus im evangelischen Altenheim an der Kapitelstraße. - © Tyler Larkin
Hier fühlt er sich wohl: NW-Leser Ingo Kohrs besucht seit 1970 regelmäßig die St. Andreas-Kirche in Lübbecke. Heute wohnt er nur wenige Meter entfernt vom Gotteshaus im evangelischen Altenheim an der Kapitelstraße. | © Tyler Larkin

Lübbecke Serie: Ingo Kohrs' Lieblingsort ist die St. Andreas-Kirche

Serie "Mein Lieblingsort": NW-Leser Ingo Kohrs besucht die Lübbecker Kirche St. Andreas seit Jahrzehnten

Stefan Boes

Lübbecke. Kurz nach dem Aufruf der NW an die Leser, von ihren Lieblingsorten im Lübbecker Land zu erzählen, meldete sich Ingo Kohrs: "Mein Lieblingsort ist die St. Andreas-Kirche", berichtete er am Telefon und war spontan für ein Treffen bereit. Die Kirche liegt quasi direkt vor der Haustür des 82-jährigen Lübbeckers. Seit einem Jahr wohnt er im evangelischen Alten- und Pflegeheim. "Ich gehe jeden Sonntag zum Gottesdienst in die Kirche. Der christliche Glaube bedeutet mir sehr viel und gibt mir Kraft und Ruhe", sagt er. Schon seit 1970 besucht er die St. Andreas-Kirche. So lange lebt der gebürtige Bremer bereits in Lübbecke. "Die Kirche ist mir sehr vertraut, ich bin immer schon gerne dort hingegangen." Früher sei er als Lektor und Abendmahlshelfer in der Kirche tätig gewesen, berichtet er. Beruflich war Ingo Kohrs erst als Landwirt, ab 1970 dann als Zugbegleiter im Nahverkehr tätig. Die Pfarrkirche St. Andreas soll im 12. Jahrhundert zwischen 1160 und 1180 erbaut worden sein. Für den Bau der Kirche sollen Steine der ehemaligen Meeseburg, die sich auf dem Gipfel des Meesenkopfes im Wiehengebirge befand, verwendet worden sein. Im Jahr 1350, während die Pest in Lübbecke wütete, erfolgte der Anbau von zwei Seitenschiffen. Zwischen 1959 und 1962 ist die Kirche restauriert worden.

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