Fit bleiben: Ein Jogger am Mainufer - © dpa
Fit bleiben: Ein Jogger am Mainufer | © dpa

Volker-Hoffmeister-Kolumne Fit in den Frühling

Volker Hoffmeister

Lübbecke. Ich bin ja ein richtiger Fitness-Fan. Ich achte auf eine kalorienarme Ernährung und gehe wenn möglich vier Mal die Woche ins Fitnessstudio. Oder auch viel mit meinen Hunden spazieren. Die gute Haltung ist dabei alles. Immer schön den Po anspannen.

Das gilt auch beim Schwimmen. Dieser Sport macht ja überhaupt die beste Figur. Wenn man es richtig macht. Schwimmbrille auf, Kopf runter und Po bis an die Wasseroberfläche schieben. So hat es mir meine Schwimmtrainerin beigebracht.

Gleich zu Saisonstart kaufe ich mir immer eine Dauerkarte für das Gehlenbecker Freibad. Frühschwimmen ist doch das Schönste überhaupt. Die Wasseroberfläche ist noch so schön glatt und hier und da hüpft ein Frosch ins Wasser. Allerdings: wenn das Wetter schlecht ist, komme ich ganz schlecht aus dem Bett. Dann doch lieber Fitnessstudio.

Ausdauer und wenig Gewichte

Wenn ich so auf dem Laufband laufe, dann vergesse ich völlig die Zeit. Ausdauer und wenig Gewichte, ist meine Devise. Das definiert den Körper schön, was ja wichtig ist, wenn im Frühling die Hüllen fallen.Ich trage immer noch Hosengröße 28 wie als 25-Jähriger. Und wenn es zwischendurch mal Größe 30 ist, dann fühle ich mich wie eine kleine Rumbatrommel.

Fasten ist ja nichts für mich. Dafür esse und koche ich viel zu gerne. Dann schon lieber eine Stoffwechseldiät für 14 Tage: Kein Alkohol, wenig Kohlenhydrate: Stattdessen: Spinat mit Eiern, viel Salat, Früchte, mal ein gutes Steak, fettarmer Käse, Tomaten und Möhren ... Acht bis zehn Kilo lassen sich so schon in 14 Tagen abnehmen. Beim Mann! Bei Frauen dauert es etwas länger. Die Pfunde sind ja auch anders verteilt.

Wer mit dem Sport neu beginnt, sollte übrigens auf die richtige Ausführung achten. Sonst gibt es Blockaden. Das ist mir auch schon passiert. Ich tanze ja gerne und habe früher Meisterschaften im Rock’n’Roll gewonnen. Aber wenn ich jetzt untrainiert beim Tanzen einen Spagat hinlege, dann merke ich das am nächsten Tag und die Physiotherapeutin muss kommen.

Wer sich gar nicht aufraffen kann, dem empfehle ich mit einem guten Freund oder einer Freundin anzufangen. Selbst wenn der innere Schweinehund 280 Prozent beträgt, dann muss man halt versuchen, die zu überwinden. Der Lohn ist Wohlgefühl, neue Energie und gute Laune.

Der Rest kommt dann von ganz alleine ...

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