Rahden Abwassergebühr soll steigen

Rahdener Betriebsausschuss tagt

Rahden (-sl-). Satzungen und Wirtschaftspläne stehen am Dienstag, 4. Dezember, auf der Tagesordnung des Betriebsausschusses Wasser und Abwasser der Stadt Rahden. Dazu treffen sich die Politiker um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses an der Langen Straße. Im Zusammenhang mit den Beratungen über den Wirtschaftsplan des Abwasserbetriebs der Stadt müssen sich die Bürger auf steigende Gebühren einstellen. Für das kommende Jahr plant der Eigenbetrieb eine Erhöhung der Schmutzwassergebühr um 0,20 Euro auf dann 3,15 Euro pro Kubikmeter. Die Grundgebühr soll um einen Euro auf dann 14 Euro je Monat steigen.

Auch die Gebühren für Trinkwasser dürften steigen. Ein Kubikmeter soll dann 1,29 Euro kosten – fünf Cent mehr als bislang. Für erforderlich hält die Stadt auch eine Anhebung der Zählergebühr, um eine Kostendeckung zu erzielen. Dabei verweist die Verwaltung auf den jüngsten Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) Nordrhein-Westfalen. Die GPA-Vertreter hatten eine Verbesserung der Einnahme-Situation angemahnt, wenn die Stadt nicht in die Haushaltssicherung geraten wolle.

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Tiefer in die Tasche greifen werden die Rahdener wohl auch für die Entsorgung von Grundstücks-Entwässerungsanlagen. Laut Kommunalabgabengesetz (KAG) NRW sind dafür kostendeckende Beiträge zu erheben. Das könnte zur Folge haben, dass dann ab dem kommenden Jahr pro Kubikmeter Abfuhrmenge 42,50 Euro statt bisher 37 Euro fällig werden. Die Kosten für eine "vergebliche Anfuhr" sollen auf 58 Euro pro Kubikmeter angefangene 30 Minuten steigen.

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