Rahden Digitalfunk kostet die Stadt 115.000 Euro

Rahden (son). Sie hat ihn nicht veranlasst, mitmachen muss die Freiwillige Feuerwehr Rahden aber trotzdem. Gemeint ist der Digitalfunk. Über Kosten und Ablauf informierte jetzt Stadtbrandinspektor Mark Ruhnau im Feuerwehrausschuss.

Nach heutigem Stand werde im Juli 2013 in der Region der erweiterte Probebetrieb des Netzes beginnen. "Dann müssen binnen eines halben Jahres das Netz getestet und alle Lücken und Schwächen gefunden werden", erläutert der Leiter der Rahdener Feuerwehr. Denn sobald das Netz abgenommen sei, gingen alle Kosten für eventuelle Optimierungen zu Lasten der Kommune, informiert Ruhnau.

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Bereits im letzten Jahr wurden für den Einstieg in den Digitalfunk von der Stadt Rahden 7.500 Euro bereitgestellt. Nach der nun von der Freiwilligen Feuerwehr erstellten Planung werden der Auestadt, um den digitalen Funk zu realisieren, in den Jahren 2013 bis 2016 Kosten in Höhe von insgesamt zirka 115.000 Euro entstehen.

"Wir müssen sehen, was sich auf dem Markt tut"

Ob es eine Gemeinschaftsbestellung geben werde, interessierte Reinhard Warner (CDU). Man habe sich auf Kreisebene auf einen Gerätetyp geeinigt. Der Einbau sei fahrzeugspezifisch, erläuterte Mark Ruhnau. Überhaupt sei nicht das Gerät, sondern eher der Einbau der Engpass. "Jeder Anbieter muss zertifiziert sein", erklärte der Wehrführer. "Wir müssen sehen, was sich auf dem Markt tut", ergänzte Amtsleiter Uwe Trentelmann. Denn derzeit gebe es nur einen Anbieter.

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