"Rahden hilft"-Kassierer Bernd Rieke und seine Frau und 1. Vorsitzende Anja Rieke-Barsch wehren sich gegen Veruntreuungs-Vorwürfe. Durch den Bericht der Prüfer sehen sie ihre Unschuld als bestätigt an. - © Foto: Joern Spreen-Ledebur
"Rahden hilft"-Kassierer Bernd Rieke und seine Frau und 1. Vorsitzende Anja Rieke-Barsch wehren sich gegen Veruntreuungs-Vorwürfe. Durch den Bericht der Prüfer sehen sie ihre Unschuld als bestätigt an. | © Foto: Joern Spreen-Ledebur

Rahden Untreue-Verdacht zurückgewiesen

Verein "Rahden hilft" legt Prüfbericht vor

Joern Spreen-Ledebur

Rahden. Bernd Rieke, Kassierer des Vereins "Rahden hilft", wehrt sich gegen Vorwürfe, Vereinsgelder nicht satzungsgemäß verwendet zu haben. Entsprechende Vorwürfe seines Kritikers David Mohrkamm seien haltlos und "aus der Luft gegriffen". Mohrkamm habe  für keine seiner Behauptungen Beweise vorgelegt, sagte Rieke am Donnerstag. Ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer habe die Unterlagen des Vereins geprüft, auch die Unterlagen zum Benefizkonzert mit Bata Ilic & Co. Die Prüfer schreiben, aufgrund der ihnen vorgelegten Unterlagen und Aussagen des Vereins-Vorstands geprüft zu haben. Dem Verein attestieren sie dann, dass dieser nicht gegen die Gemeinnützigkeit verstoßen habe. Bernd Rieke und Anja Rieke-Barsch sehen sich nun in ihrer Auffassung bestätigt, werfen Mohrkamm vor, sie "bloßstellen und schlecht machen" zu wollen und kündigten rechtliche Schritte gegen ihn an. David Mohrkamm dagegen widersprach am Donnerstagabend dagegen den Aussagen Riekes und blieb bei seiner Aussage, Rieke habe Gelder des Vereins nicht satzungskonform verwendet.  Anfang März war bei der Polizei Minden Anzeige gegen Bernd Rieke erstattet worden. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben wegen des Verdachts der Untreue gegen Bernd Rieke. Rieke selbst  sagte am Donnerstagabend, von der Staatsanwaltschaft ein Aktenzeichen erhalten zu haben.

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