Hermann Kröger: Der Gewerbebund-Chef kündigt Verbesserungen an. - © Joern Spreen-Ledebur
Hermann Kröger: Der Gewerbebund-Chef kündigt Verbesserungen an. | © Joern Spreen-Ledebur

Rahden Neue Ideen für das Rahdener Stadtfest

Volksfest: Der Gewerbebund will noch dieses Jahr entscheiden, wer künftig Veranstalter ist. Sause wird wohl weiter jährlich gefeiert

Joern Spreen-Ledebur

Rahden. Der Vertrag mit Veranstalter Karl-Wilhelm Bruns ist ausgelaufen, der Pr. Ströher hatte darauf verzichtet, sich erneut um die Veranstaltung des Stadtfestes zu bewerben. Der Gewerbebund arbeitet nun an Ideen für das nächste Stadtfest. Einige Pflöcke scheinen nun eingeschlagen zu sein. Das zweite Juni-Wochenende als Termin bleibe, sagte gestern Hermann Kröger, Vorsitzender des Gewerbebundes Rahden. "Voraussichtlich so bleiben" werde es auch, dass das Fest jährlich gefeiert wird. "Wir machten drei Interviews mit interessanten Veranstaltern", merkte Kröger mit Blick auf interessierte Bewerber an. Dabei handele es sich um heimische Anbieter. Noch dieses Jahr solle entschieden werden, wer das nächste Stadtfest veranstalte. Ein Anbieter wolle ein zweitägiges Stadtfest, die beiden anderen drei Tage. Im Oktober hatte sich Kröger gegenüber unserer Zeitung dafür ausgesprochen, dass die Steinstraße wieder in das Fest einbezogen wird. Mit Blick auf die letzten Feste hatte er vom "Blick in die leere Stadt" gesprochen, den es zu verbessern gelte. Das soll wohl auch kommen. "Die Steinstraße wird mit einbezogen", sagte Hermann Kröger. Das sähen die Überlegungen aller drei Bewerber vor. Die Belebung der Steinstraße habe "absolute Priorität". Alle drei Bewerber hätten auch Ideen, um die Verweildauer auf dem Stadtfest zu verbessern. "An der Qualität wird sich einiges verbessern." Es werde ein umfangreicheres Programm geben, damit Besucher auch nachmittags zum Stadtfest kämen. Der Auftritt eines Prominenten, wie es bei den vorigen Stadtfesten am Freitagabend auf der Bühne am Ortgies-Parkplatz der Fall war, spielt laut Kröger "nicht mehr die große Rolle". Noch nicht abschließend entschieden sei über die Standorte der Bühnen. In diesem Jahr gab es noch zwei - auf dem Ortgies-Parkplatz und an der Ecke Marktstraße/Weher Straße. Einen Rummel in der Wehme hatte es in diesem Jahr nicht gegeben und auch bei den künftigen Überlegungen spielt dieser Aspekt offenbar keine Rolle mehr. Ein Rummel werde nicht gemacht, meinte Kröger gestern. Möglicherweise werde es aber ein Kinderkarussell geben. Das könnte näher zum Stadtzentrum verlegt werden, damit Kinder und Eltern angezogen würden. Lobend äußerte sich Hermann Kröger gestern über die Stadt. Die mache mit Bürgermeister Bert Honsel und Wirtschaftsförderin Irina-Jasmin Hanke einen guten Job. Es finde derzeit eine sehr gute Zusammenarbeit statt. Kröger: "Man kann mit ihnen reden. Das ist wichtig."

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