Die zeitgemäße musikalische Verkündigung und der Haushalt bildeten bei der Herbstzusammenkunft die inhaltlichen Schwerpunkte. Immer wieder studierten die Synodalen ihre Unterlagen. - © FOTO: SCHUBERT
Die zeitgemäße musikalische Verkündigung und der Haushalt bildeten bei der Herbstzusammenkunft die inhaltlichen Schwerpunkte. Immer wieder studierten die Synodalen ihre Unterlagen. | © FOTO: SCHUBERT
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VON ANJA SCHUBERT

Pr. Oldendorf U3-Betreuung kommt voran

Kreissynode: Kirchensteuer "ermöglicht kostendeckende Arbeit"

Pr. Oldendorf. Wenn die Synodalen des Kirchenkreises Lübbecke im Herbst zu ihrem halbjährlichen Treffen zusammentreten, stehen die Finanzen im Mittelpunkt. Der Kirchenkreis bekommt in diesem Jahr rund 7 Millionen Euro Kirchensteuer zugewiesen.

Dr. Rolf Becker begrüßte nach vorangegangenem Gottesdienst 74 Synodale. Pfarrer Bernhard Speller überbrachte zudem Grüße des Kirchenkreises Minden, mit dem eine stärkere Zusammenarbeit angestrebt wird. Die Stimmung bei den Mitarbeitern beider Kirchenkreise sei unverändert gut, berichtete er: "Wir sind mit den Planungen auf dem richtigen Weg".

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Gestartet war die Synode, passend zum "Jahr der Kirchenmusik 2012", mit Vorschlägen und Diskussionen zu einer möglichen Erneuerung der Musik im Gottesdienst. Ein Bericht zu den Ergebnissen soll in den nächsten Tagen folgen. Der Nachmittag stand im Zeichen des Haushaltes. Laut Landeskirchenamt wird das geplante Kirchensteueraufkommen von 420 Millionen Euro erreicht und wahrscheinlich überschritten, so der Superintendent. Für 2013 werde selbiges in Höhe von 430 Millionen Euro anvisiert "und ermöglicht eine kostendeckende Arbeit".

Der Blick in die 25 evangelischen Kindertageseinrichtungen zeigt laut den Ausführungen des Superintendenten zudem, dass der Ausbau der U3-Plätze in Abstimmung mit dem Kreis Minden-Lübbecke vorangeschritten sei. "Das NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Sport und Kultur hat mitgeteilt, dass beabsichtigt ist, 2013 und 2014 im Rahmen eines Investitionsprogramms weitere Bundesmittelmittel zur Verfügung zu stellen."

Langfristig werde jedoch auch in der heimischen Region die demographische Entwicklung die kirchliche Struktur- und Finanzplanung beeinflussen. "Für die Zukunft hängt alles daran, die Kosten den sinkenden Mitgliederzahlen anzupassen."

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