Im Gedenken an die Gefallenen der Kriege versammelten sich die Getmolder Bürger am Ehrenmal. - © FOTO: JOST STRAUBE
Im Gedenken an die Gefallenen der Kriege versammelten sich die Getmolder Bürger am Ehrenmal. | © FOTO: JOST STRAUBE

Pr. Oldendorf Den Opfern der Kriege gedacht

Abordnung traf sich zum Volkstrauertag am Ehrenmal in Getmold

Pr. Oldendorf-Getmold (jup). Die Dorfglocke läutete im Pr. Oldendorfer Ortsteil Getmold am Sonntag um 11.30 Uhr zum Gedenken an die Gefallenen der Kriege.

Wie überall im Mühlenkreis und in ganz Deutschland hatten sich die Bürger an den Ehrenmalen und Kriegerdenkmalen versammelt, um den Gefallenen die Ehre zu erweisen. In Getmold waren 60 Bürger gekommen.

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Zum Auftakt spielte eine Abordnung des Feuerwehrmusikzuges Eggetal die Nationalhymne. Dann erinnerte der Vorsitzende des Sozialverbandes, Ernst Meyer, an die Gefallenen des ersten und zweiten Weltkrieges und die Opfer des Nationalsozialismus. Auch die Bundeswehrsoldaten, die in Auslandseinsätzen ihr Leben gelassen haben, waren in das Gedenken mit einbezogen. Der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Heiner Große-Dunker war beeindruckt von den mahnenden Worten ,die Ernst Meyer als Vorsitzender des Sozialverbandes Getmold gesprochen hatte. Das Ehrenmal in Getmold war nach dem ersten Weltkrieg im Dorf errichtet worden. Nach dem zweiten Weltkrieg musste die Mittelsäule um zwei weitere Tafeln erweitert werden. Im ersten Weltkrieg waren 25 namentlich bekannte Getmolder Bürger umgekommen. Im zweiten Weltkrieg fielen 50 Soldaten aus dem kleinen Kanaldorf Getmold. Ein älterer Bürger mahnte: "Wir stehen hier im Regen und gedenken der Gefallenen, die im Krieg ihr Leben gelassen haben."

Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den "Stillen Tagen". Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem 1. Advent begangen und erinnert an die Opfer von Krieg, Gewalt und Terror.

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