Rückblick: Auf fünf Jahre aktive Arbeit blickte der Verein "Wir im Eggetal", mit einer sehr gut vorbereiteten Power Point Präsentation, zurück. Als Ehrengast war Marko Steiner gekommen. "Weiter so", lobte er die Aktivitäten im Dorf. - © Sigrid Dittmann
Rückblick: Auf fünf Jahre aktive Arbeit blickte der Verein "Wir im Eggetal", mit einer sehr gut vorbereiteten Power Point Präsentation, zurück. Als Ehrengast war Marko Steiner gekommen. "Weiter so", lobte er die Aktivitäten im Dorf. | © Sigrid Dittmann

Pr. Oldendorf-Börninghausen "Wir im Eggetal" zieht Bilanz

Geburtstagsfeier: Rückblick im "Haus der Begegnung" und Einblicke in neue Pläne

Sigrid Dittmann

Pr. Oldendorf-Börninghausen. "Ich freue mich so viele Gäste zu unserer Feier begrüßen zu können", sagte Horst Kirchhoff, 1. Vorsitzender des Vereines "Wir im Eggetal", der im "Haus der Begegnung" mitten im Tal, vor vollem Haus einen Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre hielt. Es waren auch einige Ehrengäste erschienen, die Begrüßungsworte sprachen. Zu Gast war die Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann, Bürgermeister Marko Steiner, und Günther Heidemann, der seinerzeit das Dorfkonzept erarbeitet hatte. Winkelmann zog Parallelen zu ihrem Heimatdorf Pr. Ströhen und sah im Eggetal ähnliche Probleme wie dort. "Wir haben alle das gleiche Ziel, die Dörfer nach vorne zu bringen, was hier im Eggetal in den vergangenen fünf Jahren auf die Beine gestellt wurde, hat Vorbildfunktion", sagte sie. Auch Marko Steiner lobte die Aktivitäten der Bürger im Eggetal. "Dampf hat man hier im Eggetal, das ist mir schon lange bewusst. Macht weiter so!", forderte er auf. An einigen Beispielen zeigte er auf, was der Verein in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt hatte. Dazu hatte Jürgen Nenneker, vom Vorstand des Vereines, eine Power Point Präsentation vorbereitet. Man hätte eine Stecknadel fallen hören, als der 20-minütige Bildvortrag über die Leinwand flimmerte. Über einige wichtige Höhepunkte in den vergangenen fünf Jahren wurde dann auch noch einmal ausgiebig gesprochen. Natürlich gab und gibt es immer wieder Rückschritte, dazu zählt die Schließung der Sparkassenfiliale oder die immer noch auf sich warten lassende Freilegung des Mühlenbaches. "Das ist ein großes, wichtiges Projekt für mich und ich werde alles dafür tun, es in den kommenden zwei Jahren zu realisieren", machte Heidemann deutlich. »Wir haben viel geschafft und haben auch noch viel vor« "Wir haben viel geschafft, haben auch noch viel vor. Wir haben hier im Eggetal ein spezielles Motto: ?Wir tun, was wir sagen und wir sagen, was wir tun", sagte Jürgen Nenneker, der auch deutlich machte, dass die Eggetaler alles, was ihnen wichtig ist, selbst in die Hand nehmen. "Aus Liebe zum Eggetal, denken, handeln und planen wir, nur gemeinsam kommen wir nach vorne", motivierte er alle Anwesenden. "Die Vereine, von denen wir im Eggetal 20 haben, sind die Kraftquellen des Dorfes", resümierte Nenneker. Nach einem kleinen Imbiss kamen Diskussionen auf, wie im kommenden Jahr die Vorbereitungen auf das 1025-Jahr- Fest aussehen sollten. Bereits im Januar wurde ein Festkomitee für das große Ereignis gebildet. Zwischen dem 24. und 26. August 2018 wird es gefeiert. "Es wird unser Gemeinschaftsgefühl stärken und zu einer Aufbruchstimmung im Dorfe führen, wenn wir gemeinsam dieses große Fest vorbereiten", ist sich Horst Kirchhoff sicher. Das Haus der Begegnung wird seit diesem Sommer vom Heimatverein selbst unterhalten. In der offenen Diskussion kam immer wieder die Sorge auf, dass die Sanierung der Gehwege und des Parkplatzes immer noch nicht abgeschlossen sei. Weiter wurde noch darüber diskutiert, ob man nicht doch den westlichen Ortseingang, im Bereich der Osterhold Wiesen, neu gestalten sollte.

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