Malerisch: Der Blick von Börninghausen-Masch in das Eggetal. Foto: Manuel Tücke - © Manuel Tücke
Malerisch: Der Blick von Börninghausen-Masch in das Eggetal. Foto: Manuel Tücke | © Manuel Tücke

Pr. Oldendorf-Börninghausen Wettbewerb: Lob für Engagement der Eggetaler

Der Verbund Börninghausen/Eininghausen/Büscherheide ist unter den 22 Finalisten beim Wettbewern "Kerniges Dorf". Die Preisverleihung fand bei der Grünen Woche statt

Pr. Oldendorf-Börninghausen. Die Dorfentwicklung überzeugte: Die Fachjury im Wettbewerb „Kerniges Dorf" 2017 zeigte sich sichtlich angetan von den umgesetzten Maßnahmen in Börninghausen, als sie im September zu Besuch im Eggetal war. Für Engagement gelobt Sie lobte vor allem das große bürgerliche Engagement für das Dorfleben – besonders im Hinblick auf die Schulschließung, die Entwicklung rund um das Haus der Begegnung und die vereinsübergreifende Zusammenarbeit im Dorfverein „Wir im Eggetal". Am Ende jedoch fiel die Entscheidung für einen anderen Finalisten als Sieger. Mit dem Wettbewerb „Kerniges Dorf" zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Dörfer aus, die zukunftsfähige Ideen und Konzepte für eine gelungene Innenstadtentwicklung verfolgen und dabei die bauliche Gestaltung an Veränderungen in der Bevölkerung anpassen. Der bundesweite Wettbewerb wurde zum dritten Mal durchgeführt. 147 Teilnehmer Von 147 teilnehmenden Dörfern wählte eine Fachjury 22 Finalisten aus, deren Dörfer für eine beispielhafte Umsetzung von Maßnahmen zur Innenentwicklung und der gezielten Stärkung ihrer Ortskerne stehen. Der Verbund Eggetal (Börninghausen, Eininghausen, Büscherheide) erhielt als einer von 22 Finalisten nun eine Urkunde für die Umsetzung zukunftsfähiger Ideen und Konzepte für die Gestaltung ihres Ortskernes als Zentrum des dörflichen Lebens. „Gemeinsames Engagement trägt Entwicklung in drei Dörfern unter veränderten Rahmenbedingungen", so die Fachjury bei der Bewertung. Intensive Bereisung Der Auswahl ging eine intensive Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der Bereisung voraus, mit dem Ziel, besonders beispielhafte Umsetzungen für zukunftsfähige Ansätze der Gestaltung und Entwicklung in den Ortskernen hervorzuheben. In der Kategorie „Kernig im Wandel: große Dörfer" gewann Störmede in NRW als herausragendes Beispiel für vorbildliche Ortskernentwicklung mit Leitbild. „Wir freuen uns für die Gewinner. Dorfentwicklung ist immer mit viel ehrenamtlicher Arbeit und Engagement der Bürger verbunden. Wir haben gesehen, was woanders möglich ist. Das ist auch für uns ein Ansporn, die Entwicklung des Eggetals weiter voranzutreiben", sagt Jürgen Nenneker, Geschäftsführer der Dorfgemeinschaft „Wir im Eggetal". Die umgesetzten Maßnahmen in zentralen Handlungsfeldern reichen von einer Mitfahrerbank über ein Carsharing-Modell bis hin zu Angeboten für lebenslanges Wohnen im Dorf. „Es gibt viele tolle Konzepte, von denen manche sicherlich auch für eine Umsetzung bei uns geeignet wären", findet auch Matthias Wessel. Die Jury des Wettbewerbs, bestehend aus Fachleuten der Dorfentwicklung aus Wissenschaft, Praxis und Politik, hatte sich in der zweiten Wettbewerbsrunde im Herbst 2017 vor Ort ein Bild von den 22 Finalisten gemacht. Die Preisverleihung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fand jetzt beim 11. Zukunftsforum „Ländliche Entwicklung" auf der Grünen Woche in Berlin statt. Die fünf Sieger teilen sich ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro.

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