Ausbau geplant: Eine neue Gruppe mit 20 Betreuungsplätzen soll an der Friedhofstraße entstehen, eine weitere Gruppe soll von der Spiegelstraße dorthin umziehen. Themen - © Foto: Dpa||
Ausbau geplant: Eine neue Gruppe mit 20 Betreuungsplätzen soll an der Friedhofstraße entstehen, eine weitere Gruppe soll von der Spiegelstraße dorthin umziehen. Themen | © Foto: Dpa||

Pr. Oldendorf Kita "Wunderwelt" soll erweitert werden

Bedarf an Betreuungsplätzen: In der Einrichtung an der Friedhofstraße sollen zwei Gruppen hinzukommen. Antrag auf Investitionskostenzuschuss ist Thema in Gremien

Sandra Spieker-Beutler

Pr. Oldendorf. In Pr. Oldendorf fehlen Betreuungsplätze - sowohl in der Kernstadt als auch in den Stadtteilen. Das Jugendamt des Kreises Minden-Lübbecke hat weiteren Bedarf festgestellt, der mit den vorhandenen Einrichtungen nicht abgedeckt werden könne. Der Trägerverbund Ev. Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Lübbecke hat sich bereit erklärt, die Einrichtung "Wunderwelt" an der Friedhofstraße um zwei Gruppen zu aufzustocken - dafür ist auch eine bauliche Erweiterung nötig. Ein Antrag des Trägerverbundes auf Investitionskostenzuschuss in Höhe von 70.000 Euro ist kommende Woche Thema im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Rat. Eine Gruppe mit 20 Plätzen soll dort neu geschaffen werden, eine zweite soll wegen des beengten Raumverhältnisses vom Standort Spiegelstraße an die Friedhofstraße verlegt werden. Die Baukosten für die zweigeschossige Erweiterung dort werden auf knapp 622.000 Euro geschätzt. Dabei soll die neu entstehende Gruppe mit Mitteln des Neuen Bundesinvestitionsprogramms "Kinderbetreuungsfinanzierung" mit 93 Prozent bezuschusst werden. Bei den verbleibenden sieben Prozent bittet der Trägerverbund um Übernahme von 50 Prozent durch die Stadt (rund 13.000 Euro). Der Umzug der anderen Gruppe hingegen wird nicht gefördert. Hier bestehe noch Zuschussbedarf durch die Stadt von 56.500 Euro - so dass insgesamt ein beantragter Investitionskostenzuschuss von 70.000 Euro zusammenkomme. Er entspreche einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von gut elf Prozent. Neben der Schaffung neuer benötigter Betreuungsplätze gehe es auch darum, die räumliche Situation am Standort Spiegelstraße zu entlasten, heißt es aus dem Trägerverbund. Der Raummangel zeige sich vor allem darin, dass das Büro der Einrichtungsleitung und die Sozialräume ins angrenzende Jugendzentrum ausgelagert werden mussten. Nur so hätte Platz für Schlafräume der Kinder geschaffen werden können. Erweiterungsmaßnahmen seien an dem Standort nicht möglich.

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