Ansichten: Teils in Stahlrahmenkonstruktion und zum Teil in massiver Bauweise soll das neue Feuerwehrhaus in Bad Holzhausen gebaut werden. - © Stadt Preußisch Oldendorf
Ansichten: Teils in Stahlrahmenkonstruktion und zum Teil in massiver Bauweise soll das neue Feuerwehrhaus in Bad Holzhausen gebaut werden. | © Stadt Preußisch Oldendorf

Pr. Oldendorf So soll das neue Gerätehaus für Bad Holzhausen aussehen

Neues Zuhause für die Helfer

Sandra Spieker-Beutler

Pr. Oldendorf-Bad Holzhausen. Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Bad Holzhausen nimmt Formen an. Jetzt wurden die Baupläne im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt und bei einer Enthaltung so beschlossen. 950.000 Euro sind für den Neubau, der an der Straße "Am Alten Markt" entstehen soll, veranschlagt. Vorgesehen ist, die Fahrzeughalle in Stahlskelettbauweise zu bauen, erklärte Siegfried Spanehl. Entstehen soll hier auch ein zentrales Lager, ein Lager für die Löschgruppe Bad Holzhausen sowie ein Raum für die Jugendfeuerwehr. Nach Osten hin sind in Massivbauweise die Umkleideräume, Duschen, WCs und Werkstatt geplant, daran anschließend ein Schulungsraum und die Teeküche sowie ein Funkraum, ein Büro und der Raum für die örtliche Einsatzleitung. Der Übungshof werde dem Gebäude vorgelagert, Parkplätze befänden sich im hinteren Bereich, wo auch ein Grünstreifen angepflanzt werden soll. Ein Raum für die örtliche Einsatzleitung sei Vorschrift des Kreises, erklärte Wehrleiter Edgar Hensel auf Nachfrage. Derzeit befindet sich dieser Raum im Feuerwehrhaus Pr. Oldendorf. "Aber er ist völlig unterdimensioniert, eher ein Notbehelf", so Hensel. Das zentrale Lager - hier werden etwa Binde- und Schaummittel gelagert - auch in Bad Holzhausen anzusiedeln, sei ebenfalls sinnvoll. Auch hier seien die Kapazitäten in Pr. Oldendorf zu gering. Mit 950.000 Euro wird für den Neubau kalkuliert. Im Haushalt 2017 waren zunächst 900.000 Euro veranschlagt. Dabei waren die Kosten für die zentralen Einrichtungen (50.000 Euro) nicht berücksichtigt. Die 50.000 Euro Steigerung seien in Ordnung im Vergleich zu den Kosten für andere Gerätehäuser in der Umgebung, sagte Jan Hendrik Maschke (SPD) in der Sitzung. Auf Nachfrage von Herbert Weingärtner (CDU) erklärte Ralf Lohrie, stellvertretender Wehrleiter, dass der Raum für die örtliche Einsatzleitung 15 bis 20 Mal im Jahr gebaucht werden. "Er war im Anforderungsprofil für den Neubau schon drin", so Lohrie. Lange war über den Standort für das Feuerwehrgerätehaus diskutiert worden. Auch ein Grundstück am Bahnhof war zunächst ins Auge gefasst worden. Nun kann der abschließende Bauantrag gestellt werden, um zügig mit dem Bau starten zu können. "Vielleicht um das Bauvorhaben zu beschleunigen mit einer Teilbaugenehmigung, sodass wir zeitnah schon mit dem Fundament anfangen können", hatte Bürgermeister Marko Steiner im NW-Interview gesagt.

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