Modernes Klassenzimmer: Nicht nur im Neubau der Sekundarschule ersetzen die sogenannten Digital Boards die alten Kreidetafeln. Schulleiter Christian Schäffer (2. v . r.) zeigte Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl sowie ihren Kollegen Torsten Schätz (r.) und Michael Uhlich, links neben Bürgermeister Marko Steiner, die Ausstattung der Schule. - © Foto: Sandra Spieker-Beutler||
Modernes Klassenzimmer: Nicht nur im Neubau der Sekundarschule ersetzen die sogenannten Digital Boards die alten Kreidetafeln. Schulleiter Christian Schäffer (2. v . r.) zeigte Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl sowie ihren Kollegen Torsten Schätz (r.) und Michael Uhlich, links neben Bürgermeister Marko Steiner, die Ausstattung der Schule. | © Foto: Sandra Spieker-Beutler||

Pr. Oldendorf Regierungspräsidentin zu Besuch in der Sekundarschule

Lob für Sekundarschule: Marianne Thomann-Stahl informiert sich in Pr. Oldendorf über Schulausstattung und Raumangebot, erlebt den Unterricht und spricht mit Lehrkräften

Sandra Spieker-Beutler

Pr. Oldendorf. "Diese Schule macht Spaß". So sei ihr Eindruck gewesen als sie das Schulgelände am Offelter Weg betrat. Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl war innerhalb ihrer Schul-Besuchsreihe am Mittwoch gemeinsam mit ihren Kollegen Torsten Schätz und Michael Uhlich an der Sekundarschule Pr. Oldendorf zu Gast. "Die Schüler grüßen von sich aus. Das ist nicht überall so", sagte die Regierungspräsidentin schmunzelnd über ihre ersten Beobachtungen. Ein Schüler hätte ihnen auch ungefragt den Weg gewiesen. Pr. Oldendorf als einzige Schule aus dem Kreis ausgewählt Auf dem Programm für den Besuch aus Detmold - aus dem Mühlenkreis ist die Pr. Oldendorfer Schule als einzige ausgewählt worden - stand neben einem Rundgang und der Vorstellung der Schulschwerpunkte auch ein Besuch der Mensa, Pausengespräche und eine Stippvisite im Unterricht. Mit Lob sparte der prominente Besuch nicht. "Das Klima hier stimmt", so Thomann-Stahl. Die Ausstattung der Schule sei "toll". Obwohl Pr. Oldendorf "nicht die reichste Kommune" sei, werde trotzdem viel Geld in die Schullandschaft investiert. Beeindruckt zeigte sie sich auch vom Platzangebot, das durch den neuen Anbau erst kürzlich erweitert wurde. Dass die Sekundarschule Pr. Oldendorf den Wettbewerb mit anderen Schulen im Umkreis gut meistere, lasse sich auch daran ablesen, dass die Schule bei den Kolleginnen und Kollegen gut nachgefragt ist. "Es gibt hier keine Vakanzen", so Torsten Schätz, schulfachlicher Dezernent bei der Bezirksregierung. Differenzierung, Wahlpflichtangebot: Die Schule stehe durchaus gut da, so Schätz. Auch im Bereich Berufsorientierung. Die beginne bereits in der fünften Klasse, erklärte Schulleiter Christian Schäffer. Neben der Teilnahme am Zukunftstag und den Praktika gibt es etwa den Talentparcours, die Berufsberatung der Arbeitsagentur und die gute Zusammenarbeit mit heimischen Unternehmen wie Schwarz in Bad Holzhausen oder Kesseböhmer in Dahlinghausen. Es sei immer spannend zu sehen, was für eine Situation man vor Ort vorfinde, sagte Marianne Thomann-Stahl. Mal sei die Sekundarschule die letzte weiterführende Schule am Ort, mal sei sie eingebettet in eine ganze Schullandschaft. Im Rahmen ihrer Besuchsreihe an Schulen war sie 2017 unter anderem an der Realschule Brackwede, der Sekundarschule Höxter, der Sekundarschule Warburg, der Gesamtschule Spenge, der Sekundarschule Beverungen und der Realschule Lichtenau zu Gast. Zweiter Technikraum steht auf der Wunschliste Welcher Wunsch oft an sie herangetragen werde, sei der nach mehr Sonderpädagogen. "Da müssen wir mehr Werbung machen", so Thomann-Stahl. Darauf angesprochen, kam Schulleiter Christian Schäffer auch nicht umhin, seinen Wunsch zu äußern: "Dass die Personalausstattung so bleibt wie sie ist. Und wir bräuchten einen zweiten Technikraum." Für Letzteres müsste er jetzt erst etwas sparen, entgegnete Thomann-Stahl mit einem Augenzwinkern.

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