Ganz schön was los: Am Buttonstand durfte man kreativ werden, denn hier konnte sich jeder seinen Anstecker individuell gestalteten - natürlich mit dem Schullogo im Hintergrund. Fotos: Stephan Pfeiffer|| - © Stephan Pfeiffer
Ganz schön was los: Am Buttonstand durfte man kreativ werden, denn hier konnte sich jeder seinen Anstecker individuell gestalteten - natürlich mit dem Schullogo im Hintergrund. Fotos: Stephan Pfeiffer|| | © Stephan Pfeiffer

Pr. Oldendorf Einblicke in den neuen Anbau der Sekundarschule

Zum Kennenlernen: Die Schule öffnete für Eltern und Viertklässler ihre Pforten. Programm mit vielen Infos, Schnupperunterricht und Zirkusvorführungen

Stephan Pfeiffer

Pr. Oldendorf. "Schule für alle" lautet das Motto der Sekundarschule, die jetzt zum Tag der offenen Tür Einlass gewährte. 250 interessierte Eltern und Schüler nahmen das Angebot wahr, sorgten für eine volle Aula und wurden mit afrikanischen Trommelrhythmen von der Profil-AG "Trommeln" der fünften Jahrgangsstufen begrüßt, die den Saal beben ließ. "An unserer Schule gab es bis vor kurzem mehr Bäume als Räume, aber jetzt konnten wir das Verhältnis umdrehen und haben nun mehr Räume als Bäume", scherzte Schulleiter Christian Schäffer in seiner Begrüßung in Anspielung auf den neuen Schulanbau. Nach den Grußworten von Bürgermeister Marko Steiner hieß es "Manege frei" und die Zirkus-AG zeigte Akrobatisches, bevor bei den Sketchen der Profil-AG "Theater" der Fünftklässler herzhaft gelacht werden durfte. Bevor es für große und kleine Besucher auf freudig-aufgeregte Erkundungstour durch die Gebäude am Offelter Weg ging, erläuterte Schulleiter Schäffer die zahlreichen Aktionen und Mitmachangebote, mit denen alle Beteiligten punkteten: Gleich zu Anfang konnten an vier Ständen vor der Aula jede Menge wertvolle Infos gesammelt werden. An Stehtischen beantworteten dort die Gruppen "Sekundarschule", "Gemeinsames Lernen", "Förderverein" und "Schulsozialarbeit" erste Fragen, die besonders den erwachsenen Gästen unter den Nägeln brannten. Freundliche, geduldige und kompetente Helfer Freundlich, geduldig und kompetent begegneten die Teams aus engagierten Eltern, Lehrern und Sozialarbeitern ihren Besuchern. Zwei Schritte weiter durfte man kreativ werden, denn am Buttonstand konnten jeder seinen eigenen Anstecker gestalteten - natürlich mit dem Schullogo im Hintergrund. In der Pausenhalle und den angrenzenden Räumen ging es naturwissenschaftlich zu und neben Biologie, Physik und Chemie wurde auch über angebotene Wahlfächer aufgeklärt. Jamaikanische Musik lockte die Neugierigen in den Raum 11: Wieder war mitmachen angesagt und zum Thema "Greetings from Jamaica" konnte eine rhythmische Begleitung eingeübt werden. "Schüler für Schüler" hieß es in der Pausenspielausleihe und wer sich anschauen wollte, was für Spielgeräte den Pausenkindern zur schönsten Zeit des Schultags zur Verfügung gestellt werden, durfte dies im Innenhof tun. Leckerer Muffinduft führte den ein oder anderen zum Raum 19. Dahinter verbirgt sich die Lehrküche, in der nicht nur die Arbeitslehre Hauswirtschaft präsentiert, sondern auch die begehrten runden Küchlein gebacken wurden. Modelle bauen im Technikraum Im Pausenflur gab es viel Wissenswertes über Informatik und Gesellschaftslehre zu erfahren, richtige Bücherwürmer zog es in die Bibliothek, denn auch die galt es zu erkunden. Hatte man genug gelesen, warteten Modelle darauf, im Technikraum erbaut zu werden. Weihnachtsgeschenke gefällig? Die gab es vor der Mensa an gleich zwei Ständen, denn da verkauften die Fünfer der Profil-AG "Basteln" und der Förderverein jede Menge Weihnachtsbasteleien, die man gegen kleines Geld mitnehmen konnte. Ein Rundgang macht hungrig - das wissen auch Schüler und Förderverein und boten deshalb in der Mensa Waffeln und ein reichhaltiges Catering an, das man zum Ski-Jahrgangs-Film genießen konnte. Im Obergeschoss gab es die Dreifach-Power in Mathe, Deutsch und Französisch: Wer Lust hatte, in den "richtigen" Unterricht reinzuschnuppern, durfte dort am jeweils fünfminütigen Vollunterricht teilnehmen - einer richtigen Schulstunde, in der danach Fragen zum Fach gestellt werden durften und auch Eltern Infos über den Lehrstoff und dessen Vermittlungsweise erhielten. Ein Highlight war für viele Besucher der Rundgang durch den neuen Anbau. Seit drei Jahren geplant und seit November 2016 in Umsetzung, entstehen dort zehn neue Räume: Sechs Klassen- und vier Differenzierungs- und Beratungsräume. Getreu dem Lernkonzept "Lernen braucht Raum" werden dann für drei Klassen vier Zimmer zur Verfügung stehen. Wie im gesamten Schulbereich sind auch die neuen Räume mit modernster Technik ausgestattet. "Digitale Boards", die klassischen Tafeln ersetzen, ermöglichen High-Tech-Lernen.

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