Wollen etwas bewegen: Hilke Vollert (v. l.), Cornelia Müller, Brigitte Rose, Kurt Vieselmeier, Maritta von Haugwitz, Sven Becker, Lilo Stollmann, Edith Wobig, Heike Kampeter und Henrik Menzel (fehlt auf dem Foto) stehen für die nächsten Jahre an der Spitze des Kirchbauvereins in Börninghausen. - © Sonja Rohlfing
Wollen etwas bewegen: Hilke Vollert (v. l.), Cornelia Müller, Brigitte Rose, Kurt Vieselmeier, Maritta von Haugwitz, Sven Becker, Lilo Stollmann, Edith Wobig, Heike Kampeter und Henrik Menzel (fehlt auf dem Foto) stehen für die nächsten Jahre an der Spitze des Kirchbauvereins in Börninghausen. | © Sonja Rohlfing

Pr. Oldendorf Lösung für Börninghauser Grabsteine gesucht

Sonja Rohlfing

Pr. Oldendorf-Börninghausen. "Und er bewegt sich doch": Unter dieses Motto hatte Maritta von Haugwitz die Jahreshauptversammlung des Kirchbauvereins Börninghausen gestellt. "Wir sind nach wie vor engagiert und haben die nächsten Aufgaben im Blick", unterstrich die Vorsitzende im Albert-Schweitzer-Gemeindehaus. Öffentlich trat der Verein 2016, der offiziell den sperrigen Namen "Verein zur Erhaltung der St. Ulricus-Kirche Börninghausen e.V." trägt, in erster Linie durch seine Konzerte in Erscheinung. Die Musiker von "Repe" hätten mit ihrem musikalischen Streifzug durch Europa vielen Zuhörern einen fröhlich beschwingten Abend beschert und der A-cappella-Chor "Gregorianika" habe die Zuhörer in der ausverkauften Kirche in eine andächtige und konzentrierte Stille versetzt, erinnerte Maritta von Haugwitz. Die Einnahmen aus den Veranstaltungen sowie kleinere und größere Spenden motivieren den Verein, die nächsten Aufgaben anzugehen. "Im kommenden Jahr wird sich auch sichtbar etwas auf dem Kirchengelände bewegen", erklärt Maritta von Haugwitz. Mit der zweckgebundenen Spende des Albert-Schweitzer-Kreises werde der Kirchbauverein die letzte fehlende Außenlampe anschaffen und die Installation der beiden Leuchten finanzieren. Somit werde die Gestaltung der Außenanlage diesbezüglich abgeschlossen sein. In Angriff genommen werden soll die Reparatur der Kirchhofmauer. Bezüglich der historischen Grabsteine soll noch im März ein Ortstermin mit der Denkmalbehörde stattfinden. Dieter Besserer, Stadthistoriker und ehemaliger Stadtheimatpfleger, wünschte sich, dass die Steine an der Nordseite des Turms stehen könnten. "Die Menschen, die zu den Grabsteinen gehören, sind alle in der Kirche bestattet worden und haben sich erhebliche Verdienste um die Kirche erworben." - "Jede Seite will zu einer Lösung kommen", betonte Maritta von Haugwitz. "Wir werden sehen, was möglich ist", erklärte auch Hilke Vollert. Die Pfarrerin bedankte sich im Namen des Presbyteriums für die Arbeit des Kirchbauvereins. "Durch das Abzahlen des Darlehens durch den Verein haben wir Luft für andere Dinge." Außerdem belebten die Aktivitäten des Vereins die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde. Die Konzerte holten viele Menschen auch aus dem Umland in die Kirche. Für 2017 sind wieder zwei Konzerte geplant. Am 23. April werden Ulrike Lausberg (Orgel) und Nadja Kossinskaja (Gitarre) in dem rund 800 Jahre alten Gotteshaus musizieren. Für den Herbst ist ein Konzert mit dem heimischen Posaunenchor geplant. Ein wesentlicher Mitbegründer des derzeit 311 Mitglieder zählenden Vereins feierte im Januar seinen 70. Geburtstag. Zu seinem Ehrentag bekam Pastor Friedrich-Wilhelm Beckmann die von der Künstlerin Christiane Tietjen signierte Originalzeichnung des Vereinslogos geschenkt.

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