Ein Fernsehtechniker, der in Porta Westfalica von einem Bernhardiner gebissen wurde, erhält Schmerzensgeld. - © SYMBOLFOTO: DPA
Ein Fernsehtechniker, der in Porta Westfalica von einem Bernhardiner gebissen wurde, erhält Schmerzensgeld. | © SYMBOLFOTO: DPA

Porta Westfalica/Bielefeld Kläger steht nach Hundebiss Schmerzensgeld zu

Fernsehtechniker verlangt vor Gericht 12.000 Euro

Porta Westfalica/Bielefeld (nim). Eigentlich wollte der Radio- und Fernsehtechniker Jochen F. (53, Namen geändert) lediglich bei einem Kunden ein frisch erworbenes Gerät installieren. Doch nahm der Arbeitstag einen unerwarteten Verlauf. Im Haus der Kunden wurde F. von einem Bernhardiner-Rüden gebissen.

Die Folge: Eine mehrmonatige Arbeitsunfähigkeit sowie anschließende Arbeitslosigkeit. F. klagte vor dem Bielefelder Landgericht auf Schmerzensgeld und Schadensersatz – und erhielt Recht. Er verlangte "mindestens 12.000 Euro" Schmerzensgeld sowie Schadensersatz wegen des Verdienstausfalls.

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Dem Grunde nach gab ihm das Gericht recht, ohne jedoch eine konkrete Summe festzulegen. Die Hundehalterin hafte demnach zu 100 Prozent für ihr Tier. Die Halterin legte anschließend Berufung vor dem Oberlandesgericht ein. Dieses bestätigte das Bielefelder Urteil.

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