Der Wagen blieb auf dem Dach liegen. - © Foto: Alex Lehn
Der Wagen blieb auf dem Dach liegen. | © Foto: Alex Lehn

Minden Tödlicher Unfall auf der B65: Autofahrer übersieht Ende der Ausbaustrecke

Minden. Ein Autofahrer aus den Niederlanden ist vermutlich in der Nacht zu Dienstag bei einen schweren Unfall auf der B65 ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtet, war der Mann mit seinem Opel Astra aus Bückeburg kommend in Richtung Johannes-Wesling-Klinikum unterwegs. Am Ende der Ausbaustrecke verpasste er die Linkskurve und fuhr aus noch ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit geradeaus – sein Auto prallte gegen einen Erdwall, wurde etwa fünf Meter in die Luft katapultiert und ins darunter liegende Waldstück geschleudert. Der Wagen blieb etwa 50 bis 70 Meter nach dem Ende der Ausbaustrecke auf dem Dach liegen. Im Fahrzeug befanden sich keine weiteren Insassen. Laut Polizeisprecher Ralf Steinmeyer liegt der Verdacht nahe, dass der Fahrer das Ende der Ausbaustrecke nicht kannte und nicht rechtzeitig wahrgenommen hatte. Mit welcher Geschwindigkeit er unterwegs war, konnte der Polizeisprecher nicht sagen. Auf der B65 gibt es offiziell keine Geschwindigkeitsbegrenzung, sondern eine Richtgeschwindigkeit von 130. Vor Ende der Ausbaustrecke gilt jedoch zunächst Tempo 70, dann Tempo 50. Bremsspuren fanden die Ermittler an der Unfallstelle keine. Die Polizei geht davon aus, dass das Unglück aufgrund der Dunkelheit längere Zeit nicht bemerkt wurde. Gegen 7.30 Uhr am Dienstagmorgen sah ein Mitarbeiter einer in der Nähe ansässigen Firma das Unfallfahrzeug und informierte die Polizei. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Fahrer in der Nacht verunglückte, abschließend geklärt werden konnte dies jedoch bisher nicht.

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