Dieser Schaf-Bock wurde von der Polizei n Lübbecke eingefangen. Die Beamten haben ihn in die Obhut des Tierheims gebracht. - © FOTO: TYLER LARKIN
Dieser Schaf-Bock wurde von der Polizei n Lübbecke eingefangen. Die Beamten haben ihn in die Obhut des Tierheims gebracht. | © FOTO: TYLER LARKIN

Lübbecke Polizei stellt flüchtigen Schafbock

Lübbecke. Er wollte mit Vorliebe auf die Bundesstraße 239 - deshalb hat die Polizei einen Kamerun-Schaf-Bock eingefangen. Das vermutlich entlaufene Tier trieb seit mehreren Tagen sein Unwesen in Lübbecke. Seit Samstag befindet sich der Bock in der Obhut des Tierheimes.

Mehrfach bot das Schaf Anlass zu polizeilichen Einsätzen. Offenbar hatte es einen Hang zur Bundesstraße 239. Mal tauchte das Tier auf Horst Höhe auf, mal bei der Brauerei oder bei der Papierfabrik
und drohte jeweils auf die vielbefahrene Straße zu laufen. Rücksicht auf das eigene Leben oder den Straßenverkehr nahm es dabei nicht. Doch immer wieder konnte der Bock mit Leichtigkeit im freien
Terrain das Weite vor der Polizei suchen.

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Doch am Samstag unterlief ihm ein verhängnisvoller Fehler. Wieder einmal trieb er sich an der B 239 in Höhe der Papierfabrik herum. Die herbeigerufenen Polizisten kannten ihren Gegner schon und
wähnten erst wenig Erfolgsaussichten. Der Bock überquerte jedoch die B 239 in Richtung Innenstadt, lief auf den Markt und hier in einen Hinterhof.

Eine Lücke konnten die Einsatzkräfte noch rechtzeitig versperren.
Obwohl der Bock nun im "Frontalangriff" auf die Polizeibeamten zulief, konnten diese ihn im Nahkampf überwältigen. Der Widerstand konnte erst durch eine Fesselung beendet werden. Sein Unbehagen über die Festnahme drückte der "Serientäter" mit mehreren kräftigen "Määääh-Rufen" aus. Genutzt hat es ihm nichts. Übrigens: Das unverletzte Kamerunschaf wurde von den Beamten "Franky" getauft.

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