Lübbecke Mit Musik durch die Nacht

Live-Bands in acht Lübbecker Lokalen

Mr. Granufunk konnte das Publikum begeistern. Hunderte Besucher lauschten ihm. - © FOTO: JOHANNES WÖPKEMEIER
Mr. Granufunk konnte das Publikum begeistern. Hunderte Besucher lauschten ihm. | © FOTO: JOHANNES WÖPKEMEIER

Lübbecke. Es wurde getanzt, gesungen und gelacht. Hunderte Lübbecker zogen am Samstag Abend durch die Innenstadt, um in unterschiedlichen Kneipen verschiedenen Bands zu lauschen. Katharina Dobrileit ist eine von den Besuchern. "Die Stimmung ist der Wahnsinn. Schön, dass man an einem Abend die Möglichkeit hat, so viele unterschiedliche Musikrichtungen zu hören", sagt sie auf der elften Lübbecker Kneipennacht.

Das Prinzip ist einfach. Acht Bands treten in acht unterschiedlichen Kneipen auf. Von Soul und Funk bis hin zu Blues und Rock, die Organisatoren konnten mit einer bunten Mischung begeistern.

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Ein Aspekt, den Katharina und Raoul Dobrileit unterstützen. "Wir sind aus Münster zwar ein bisschen mehr Party gewöhnt, je später der Abend jedoch wird, um so besser wird auch die Stimmung", sind sich die Beiden sicher. "Schön, dass wir mal unterschiedliche Musikrichtungen zu hören bekommen. Das bringt Abwechslung in die Veranstaltung", fügt Katharina Dobrileit hinzu.

Ein paar Straßen weiter tanzen Jan und Anja Linden zusammen mit Ingrid Klös, Petra und Stephan Leibelt und Christine Golla zu alt bekannten "Oldies" in der "Olde Blacksmith’s-Bar". "Das ist bei uns mittlerweile schon Tradition. Hier muss man einfach einmal im Jahr gewesen sein. Schön, dass es diese Veranstaltung in Lübbecke gibt", lobt Jan Linden.

Nicht nur den sechs Besuchern gefällt die Stimmung, auch die beiden Sänger Johnny Grandt und Albert Guss sind mit ihrem ersten Gig zufrieden. "Klar, die richtige Stimmung kommt erst später auf, für den Anfang war das aber gar nicht schlecht", so Gitarrist und Sänger Johnny Grandt.

Ralf Brand und Lydia Koch sind von der Musik angetan. "Live-Musik kommt bei uns immer gut an. Wir freuen uns schon auf die restlichen Kneipen und Bands", so die beiden Freunde.

Zur gleichen Zeit tobt in der Kneipe "Schneiders" schon die Stimmung. "Und jetzt alle die Hände in die Höhe", ruft der Gitarrist Carsten Wroblewski in Richtung Publikum. Das drängt sich auf der vollen Tanzfläche bis vorne an den Bühnenrand. Rockige und poppige Covermusik präsentieren die drei Bandmitglieder auf der Bühne.

Sven Heuer sitzt etwas weiter hinten ruhig auf seinem Stuhl, genießt ein Bier und unterhält sich mit seinen Freunden Marco Heuer und Philip Jirmann. "Schön, dass es so viele unterschiedliche Bands gibt. So ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei", meint der 21-jährige Sven Heuer.

Gut, dass jede Kneipe in unmittelbarer Nähe zu einem Parkplatz liegt, denn am anderen Ende der Innenstadt heizt Granufunk den zahlreichen Gästen im "Blue–Mojo" ein. Sandra Hammond und Franziska Winkler stehen dicht gedrängt vor der Bühne. In der einen Hand ein Bier, die andere wird wild durch die Luft geschleudert und mit den beiden Füßen wird getanzt. "Die Band ist der Hammer. Die muss man gesehen haben. Ich bin ein ganz großer Fan von ihr", sagt Sandra Hammond. Auch wenn der Sinn der Sache die Wanderung von Kneipe zu Kneipe ist, für Sandra Hammond und ihre Freundin steht fest. "Wir bleiben heute Abend hier."

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