Kollision: Ein Mercedes-Fahrer rammte am Dienstagabend einen am Straßenrand stehenden Seat und verletzte deren Insassinnen. - © picture alliance / dpa
Kollision: Ein Mercedes-Fahrer rammte am Dienstagabend einen am Straßenrand stehenden Seat und verletzte deren Insassinnen. | © picture alliance / dpa

Lübbecke. Schwerer Unfall auf B65

Überhöhte Geschwindigkeit: Mercedes-Fahrer verletzt nach Überholmanöver zwei Frauen

Lübbecke-Gehlenbeck (nw). Weil er die Kontrolle über seinen Mercedes verlor, hat ein 28-jähriger Mann am Dienstagabend auf der B 65 in Gehlenbeck einen schweren Unfall verursacht. Dabei wurde eine 18-jährige Frau schwer und eine 19-Jährige leicht verletzt. Der 28-Jährige überstand den Unfall unversehrt, so die Polizeibeamten. Die beiden aus Lübbecke stammenden Frauen saßen in Höhe der Gartenstraße in einem geparkten Seat, als der aus Richtung Lübbecke kommende Mercedes um kurz vor halb zehn mit großer Wucht gegen den Kleinwagen prallte. Laut Zeugenaussagen war der Mercedes zuvor nach rechts abgekommen, gegen den Bordstein geprallt und dann nach links über die Straße gedriftet. Dort riss der PKW einen Baum um, stieß gegen eine Mauer und prallte schließlich gegen den Seat. Der Seat wurde daraufhin auf die gegenüberliegende Straßenseite geschleudert, wo der Pkw noch gegen eine Mauer sowie ein Firmenschild prallte. Der Mercedes überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Kurz vor dem Unfall war bereits eine Polizeistreife auf den Wagen aufmerksam geworden, da dieser mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Ortschaft fuhr. Die Beamten wendeten, um den Fahrer zu stoppen. Der überholte laut Zeugenaussagen mit hohem Tempo mehrere Autos, sodass die Polizisten den Wagen kurzzeitig aus den Augen verloren. Eine Rettungswagenbesatzung kümmerte sich um die beiden Insassinnen des Seat. Der 28-Jährige machte gegenüber den Polizisten keine Angaben. Hinweise auf einen Alkohol- oder Drogenmissbrauch fanden die Beamten nicht. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, der Mercedes wurde sichergestellt. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf über 30.000 Euro. Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr im Einsatz.

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