ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Flatterband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung» ist am 05.11.2014 in Freiburg (Baden-Württemberg) an einem Einsatzort vor einem Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht zu sehen. - © dpa
ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Flatterband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung» ist am 05.11.2014 in Freiburg (Baden-Württemberg) an einem Einsatzort vor einem Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht zu sehen. | © dpa

Lübbecke Drei junge Brüder verletzen in Lübbecke einen 50-Jährigen schwer

20-Jähriger fährt den bereits Verletzten mit dem Auto an

Lübbecke. Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung am Mittwochabend in Lübbecke (Kreis Minden-Lübbecke) stehen drei Brüder im Alter zwischen 16 und 20 Jahren im Verdacht, einen 50-Jährigen schwer verletzt zu haben. Einer der Brüder soll den bereits verletzten Mann noch mit dem Auto angefahren haben. Gegen 21.50 Uhr verwickelte sich der 50-Jährige in der Wohnung einer 57-jährigen Frau in eine körperliche Auseinandersetzung mit zwei ihrer Söhne, 16 und 20 Jahre alt. Dabei wurde der Bekannte der Familie verletzt und flüchtete aus dem Haus. Auf der Straße fuhr ein weiterer 20-jähriger Sohn den 50-Jährigen mit seinem Auto an. Rettungssanitäter transportierten den Schwerverletzten mit Stichverletzungen in das Lübbecker Krankenhaus. Für den 50-Jährigen bestand keine Lebensgefahr. Polizisten nahmen die beiden Söhne, die den 50-Jährigen in der Wohnung angegriffen hatten, fest. Der 20-Jährige, der den Mann angefahren hatte, flüchtete mit seinem Auto vom Tatort. Er stellte sich am späten Donnerstagnachmittag mit seinem Rechtsanwalt bei der Bielefelder Polizei. Sein Fahrzeug wurde unweit des Tatortes gefunden und sichergestellt. Die Mordkommission "Maschweg" des Polizeipräsidium Bielefeld hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Team besteht aus 20 Ermittlern und wird durch Kriminalbeamte der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbbecke unterstützt. Der Leiter der Mordkommission Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien und die Staatsanwältin Stefanie Jürgenlohmann arbeiten mit der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbbecke an der Klärung der Tatumstände. Die Staatsanwältin beantragte einen Haftbefehl gegen den 20-Jährigen, der das Auto gefahren hatte. Die Ermittlungen zu der Tat und zu der Beteiligung der tatverdächtigen Personen dauern an.

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