Zeichen des Glücks: Ulrike Scheer präsentiert Dietlinde Wolf (v. l.), Ingrid Bauer und Ulrich Wolf die von ihr entworfene Glückskette. Darin finden sich Glücksbringer wie ein Schornsteinfeger, ein Glückspilz und ein Glücksschweinchen wieder. - © Tanja Dittmann
Zeichen des Glücks: Ulrike Scheer präsentiert Dietlinde Wolf (v. l.), Ingrid Bauer und Ulrich Wolf die von ihr entworfene Glückskette. Darin finden sich Glücksbringer wie ein Schornsteinfeger, ein Glückspilz und ein Glücksschweinchen wieder. | © Tanja Dittmann

Lübbecke Finissage der Ausstellung "Sieben" im Speicher am Burgmannshof

Es gab viel positive Resonanz

Tanja Dittmann

Lübbecke. "Haben Sie die sieben Zeichen des Glücks schon gefunden?", fragt Ulrike Scheer in die Richtung von Ingrid Bauer und Dietlinde und Ulrich Wolf. Die Besucher der Ausstellung "Sieben" des Kunstvereins Lübbecke betrachteten aufmerksam die von der Goldschmiedin und freien Künstlerin entworfene Glückskette. Gemeinsam mit Ulrike Scheer finden sie die Zeichen, darunter ein Glücksklee, ein Glückspilz und ein Schornsteinfeger. Vier Wochen war die Ausstellung im Speicher am Burgmannshof zu sehen und seit der Eröffnung am 18. September lockte sie zahlreiche Besucher an. Zum Abschluss, der Finissage, nutzten am Sonntag noch einmal einige die Möglichkeit, sich die Werke der Künstler anzusehen. Die Künstler, das sind neben Ulrike Scheer Andreas Sieveking, Sabine Grünert, Martin Bültmann, Rainer Ern und Anke Raum, stammen alle aus Lübbecke und Umgebung. Einmal im Jahr, kurz vor Ostern, veranstaltet die Gruppe zu einem bestimmen Thema eine Ausstellung in der Wassermühle in Blasheim. Weil der dafür geplante Künstler in diesem Jahr ausfiel, gewann Bahadir Gür vom Lübbecker Kunstverein Anfang September die 7er-Gruppe für eine Ausstellung im Speicher. Gemeinsam mit dem Künstler Thorsten Held realisierten die Sieben die themenbezogene Ausstellung. Zu sehen waren die unterschiedlichsten künstlerischen Umsetzungen des Themas "Sieben" sowie Werke aus früheren Ausstellungen an der Wassermühle, die zum Teil aber an die Zahl Sieben angepasst wurden. So hatte zum Beispiel Anke Raum Bilder angefertigt, auf denen jeweils sieben ähnliche Zeichnungen - darunter Kinder, Eulen oder Burger - zu sehen sind. Eine kleine Herausforderung, erklärt die Künstlerin: "Wenn man zeichnet, verzeichnet man sich ja auch mal. Wenn man dann sieben Zeichnungen auf ein Papier bringt, ist das wie beim tapferen Schneiderlein: sieben auf einen Streich." Der "letzte Schrei aus der Ziegelei" erwartete die Besucher im oberen Stockwerk: Martin Bültmanns Handtaschen aus Ziegelstein - sieben an der Zahl. Vom 30. Oktober bis zum 27. November folgt nun die nächste Ausstellung des Kunstvereins. Unter dem Thema "Lebenszeichen" wird die Künstlerin Ingrid Freihold ihre Werke präsentieren.

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