In der Diskussion: Granulat auf Kunstrasenplätzen aus recycelten Autoreifen kann gesundheitsgefährdend sein. - © Wolfgang Rudolf
In der Diskussion: Granulat auf Kunstrasenplätzen aus recycelten Autoreifen kann gesundheitsgefährdend sein. | © Wolfgang Rudolf

Lübbecker Land Gefährliches Granulat: Das sagen Vereine zur Kunstrasen-Diskussion

Forscher aus den Niederlanden warnen vor möglicher Gesundheitsgefährdung durch minderwertiges Material

Lübbecker Land. Gummigranulat, das auf Kunstrasenplätzen eingestreut wird, um diese rutschfester zu machen, steht im Verdacht, krebserregende Stoffe freizusetzen. Diese Meldung schreckt derzeit vor allem Amateurspieler in den Niederlanden auf, die reihenweise Spiele absagten. Problematisch sei demnach insbesondere Granulat, das aus alten Autoreifen hergestellt werde. Die beiden Kunstrasenplätze im Lübbecker Land scheinen davon jedoch nicht betroffen zu sein. Oliver Vogt, Präsident des FC Preußen Espelkamp, erklärt: "Das war für uns nie eine Option." Beim Neubau des Platzes 2012 hätte der Verein darauf geachtet, hochwertiges Material zu verwenden. Diese teurere Variante besteht aus Granulat aus neuem Gummi. "Das billige Granulat stinkt bei Wärme im Sommer und es färbt ab", sagt Vogt. Bereits damals seien sich die Verantwortlichen den Gefahren bewusst gewesen...

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