Lübbecke/Rahden Grippewelle: Krankenhaus Lübbecke-Rahden nimmt keine Patienten mehr auf

Alle geplanten Aufnahmen und Operationen sind abgesagt. Notaufnahme sollte nur in lebensbedrohlichen Notfällen aufgesucht werden

Sandra Spieker-Beutler

Lübbecke/Rahden. Das Krankenhaus Lübbecke-Rahden reagiert auf die derzeit grassierende Grippe- und Erkältungswelle. Bis auf Weiteres werden alle geplanten Aufnahmen für Untersuchungen und Operationen abgesagt. Das teilten die Mühlenkreiskliniken (MKK) am Donnerstagnachmittag mit. „Wir sind räumlich und personell an unsere Grenzen gestoßen", erklärt Geschäftsführerin Christine Fuchs. Derzeit ist ein hoher Prozentsatz der Mitarbeiter erkrankt. Gleichzeitig ist die Zahl der Patienten auf ein Rekordhoch gestiegen. „Wir haben keine freien Betten mehr. Um die Sicherheit der Behandlungen zu gewährleisten, hat die Betriebsleitung beschlossen, keine elektiven Patienten mehr aufzunehmen", sagt Fuchs. "Räumlich und personell an unsere Grenzen gestoßen" Notfälle werden in der Notaufnahme selbstverständlich behandelt und weiterversorgt. Die Bevölkerung wird aufgefordert, die Notaufnahme nur in lebensbedrohlichen Notfällen aufzusuchen. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den vergangenen Wochen trotz eines sehr hohen Krankenstandes übermenschliches für die stationäre Behandlung der Bevölkerung in Lübbecke und den umliegenden Städten und Gemeinden geleistet und werden dies auch weiterhin tun. Dafür möchte ich mich im Namen der Betriebsleitung des Krankenhauses bedanken. Die jetzige Entscheidung treffen wir, um unsere Mitarbeiter und die uns anvertrauten Patienten zu schützen", sagt Christine Fuchs.

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