Eignung, Befähigung und fachliche Leistung konnten diese Feuerwehrleute nachweisen. Oberbrandmeisterin Sonja Mehnert aus Hüllhorst (3. v.r.) und Oberfeuerwehrfrau Christiane Stallmann aus Oberbauerschaft (r.) sind die einzigen Damen, hier mit 13 von 20 Kameraden, die am Freitagabend ebenfalls befördert wurden. - © FOTOS: JOST STRAUBE
Eignung, Befähigung und fachliche Leistung konnten diese Feuerwehrleute nachweisen. Oberbrandmeisterin Sonja Mehnert aus Hüllhorst (3. v.r.) und Oberfeuerwehrfrau Christiane Stallmann aus Oberbauerschaft (r.) sind die einzigen Damen, hier mit 13 von 20 Kameraden, die am Freitagabend ebenfalls befördert wurden. | © FOTOS: JOST STRAUBE

Hüllhorst Gut ausgebildet in den Einsatz

Jahresdienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hüllhorst / Mehr Lehrgänge gefordert

Hüllhorst. Durchs Feuer gehen werden einige Hüllhorster Feuerwehrleute am kommenden Wochenende. Allerdings nicht in einem Einsatz, sondern in einer mobilen Brandsimulationsanlage. Auf eine gute Ausbildung der Einsatzkräfte legt die Wehrleitung großen Wert. Bei der Jahresdienstversammlung am Freitagabend hatte der Wehrleiter Michael Möller einen Einblick in die Ausbildungssituation der Hüllhorster Feuerwehrleute gegeben.

17 Feuerwehrleute hatten insgesamt 49 Tage zur Ausbildung am Institut der Feuerwehr in Münster verbracht.

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Kreisbrandmeister Hevermann sieht hier allerdings Bedarf zum Gespräch mit den Landtagsabgeordneten.

Der Kreisbrandmeister bemängelt, dass immer weniger Plätze bei Führungslehrgängen zugeteilt werden. Das habe zur Folge, dass Führungskräfte ihre Prüfungen nicht zeitnah ablegen könnten. Daraus wiederum resultiere, dass immer mehr Führungspositionen bei den Wehren nur kommissarisch besetzt werden, da die erforderlichen Dienstgrade noch nicht erreicht seien.

Wehrleiter Michael Möller zeigte Respekt dafür, dass auf Kreisebene 17 Teilnehmer ihre Freizeit für Lehrgänge in technischen Bereichen, zur Führungsvorbereitung, im ABC-Bereich und zu Truppführern erfolgreich genutzt hatten. Auf Gemeindeebene hatten 42 Feuerwehrleute erfolgreich an Lehrgängen teilgenommen.

Viele aktive Feuerwehrleute rekrutieren sich aus der Jugendfeuerwehr. Aktuell zähle die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Hüllhorst 34 Mitglieder, berichtete der Leiter der Jugendfeuerwehr, Maik Hagemeier. Darunter seien nur drei Mädchen, bedauerte er. Die Jugendlichen hatten im Berichtsjahr insgesamt 350 Dienststunden geleistet. Davon waren 100 Dienststunden und 250 Stunden allgemeine Jugendarbeit.

Neben Ausbildungen zu Fahrzeug- und Gerätekunde, Brennen und Löschen, Gefahren der Einsatzstelle standen auch Zeltlager und Ausflüge sowie die Teilnahmen an örtlichen Veranstaltungen auf dem Plan. Besonders interessant fand der Feuerwehrnachwuchs die 24-Stunden- Übung, bei der die Jugendfeuerwehr ihr gelerntes unter Beweis stellen konnte.

Im Rahmen der Jahresdienstversammlung gab die Wehrleitung auch personelle Änderungen bekannt. So wurde Florian Brieke zum kommissarischen Leiter Atemschutz ernannt. Sein Vorgänger Stefan Mehnert war zum stellv. Zugführer des Zuges Ost berufen worden. Da der bisherige stellv. Zugführer Karl-Heinz Upheber in die Ehrenabteilung übernommen wurde, war diese Funktion neu zu besetzen. Die neu eingestellte Funktion eines Atemschutzgerätewartes wurde Andreas Kreft übertragen. Aus beruflichen Gründen war Markus Rettberg aus dem Amt des Sicherheitsbeauftragten im Zug Ost ausgeschieden. Dieses Amt wird nun Sebastian Roick ausführen. Aus dem Amt des Löschgruppenführers der Löschgruppe Hüllhorst scheidet zum 12. Januar 2013 Andreas Henke aus. Sein bisheriger Stellvertreter Oliver Hansel wird dann dieses Amt übernehmen. Zum neuen, kommissarischen Stellvertreter wurde Marco Heuer ernannt.

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