Gefahrenquelle: Mehrere Bushaltestellen wie diese hier in Huchzen-Büttendorf verfügen über keinerlei Beleuchtung. - © Foto: Hans-G. Meyer
Gefahrenquelle: Mehrere Bushaltestellen wie diese hier in Huchzen-Büttendorf verfügen über keinerlei Beleuchtung. | © Foto: Hans-G. Meyer

Hüllhorst Buswartehäuschen bergen Gefahrenpotenzial

Im Rat: CDU verweist auf mangelhafte Beleuchtung an der Haltestelle Huchzener Straße. Verwaltung soll prüfen, wo weiterer Handlungsbedarf besteht

Kirsten Tirre

Hüllhorst. Schlecht beleuchtete Bushaltestellen bergen Gefahrenpotenzial. Die Bushaltestelle an der Huchzener Straße/Nähe Einmündung zur Büttendorfer Straße ist nach Auffassung von Karl-Heinz Kröger, Ortsvorsteher von Tengern-Huchzen, so nicht mehr hinnehmbar. Dabei bezieht er sich auf Facebook-Kommentare, wonach es dort in zwei Fällen fast zu Unfällen mit wartenden Schulkindern gekommen sei. Die CDU hatte daher beantragt, die Beleuchtung der Bushaltestelle als Beitrag zur Sicherheit schnellstens umzusetzen. Auch an der Büttendorfer Straße gibt es ein Wartehäuschen ohne Gehweg und ohne Beleuchtung. Des Weiteren möge die Verwaltung alle in der Gemeinde befindlichen Bushaltestellen überprüfen, hieß es in dem Antrag, der in der jüngsten Ratssitzung behandelt wurde. Die CDU verwies dabei auch auf die europäische Norm zur Beleuchtung aufgrund der Verkehrssicherungspflicht. Frank Picker (SPD) erklärte, dass seine Fraktion dem Antrag grundsätzlich zustimme. Allerdings müsse die Politik zunächst einmal wissen, um wie viele Wartehäuschen es genau geht. "Und wir brauchen konkrete Kosten." Der Bauhof solle alle Buswartehäuschen in der Gemeinde unter die Lupe nehmen, so Lars Wunderlich (UHU). "Diese Grundinformation brauchen wir." Wie Bürgermeister Bernd Rührup vorschlug, werde die Verwaltung versuchen, bis zum Bauausschuss am 22. November die Informationen zusammenzutragen. »Prüfen das, so schnell es geht« "Wir werden uns erschrecken, auf wie viele Bushäuschen die Mängel zutreffen", so Jürgen Friese (Grüne). Die Verwaltung möge das schnellstmöglich prüfen. "Wir machen alles, so schnell es geht", sagte Bürgermeister Bernd Rührup. "Wir können aber auch nicht sofort die Situation der Buswartehäuschen ändern, die seit zehn Jahren so besteht." Die Angelegenheit wurde zur weiteren Beratung in den Bau- und Umweltausschuss verwiesen.

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