Neuer Anlauf: Nachträglich soll die Müllabfuhr für die Restmülltonnen erfolgen, die Mittwoch nicht geleert wurden. - © Simone Flörke
Neuer Anlauf: Nachträglich soll die Müllabfuhr für die Restmülltonnen erfolgen, die Mittwoch nicht geleert wurden. | © Simone Flörke

Hüllhorst In Hüllhorst blieben Mülltonnen stehen

Restmüll: Veränderte Tourenplanung des Abfuhrunternehmens verlief nicht reibungslos

Kirsten Tirre

Hüllhorst. Die Tönsmeier-Gruppe, die in der Gemeinde Hüllhorst mit der Abfuhr der Haushaltsabfälle beauftragt ist, hat mit Beginn des Monats Februar ihre Tourenplanung verändert. Darauf hatte die Verwaltung unlängst in einer Presseerklärung hingewiesen. Doch beim ersten Probedurchlauf gab es offensichtlich Probleme. In mehreren Straßenabschnitten der Gemeinde blieben am Mittwoch die Restmüllgefäße ungeleert stehen. Die Firma arbeite jetzt mit einem sogenannten Telematic-System. Ziel ist es dabei durch die Anpassung von Routen mittels eines Navigationssystems die Aufenthaltsdauer der Fahrzeuge in den Sammelgebieten zu verkürzen und die Abfuhr dadurch effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Die Abfuhrtage selbst bleiben unverändert und fallen weiterhin auf einen Mittwoch. Es könne allerdings zu deutlichen Veränderungen bei den einzelnen Abholzeiten kommen, hieß es vorab in der Pressemitteilung dazu. Deshalb wurden die Bürger auch darauf hingewiesen, die Müllgefäße ab sechs Uhr zur Abholung bereitzustellen. Das Bürgerbüro nahm die Straßenabschnitte auf, an denen am Mittwoch die Tonnen nicht geleert wurden. Die Abfuhr solle bis zum Freitag nachgeholt werden, hieß es seitens der Verwaltung. Zehn Straßenzüge sind betroffen Das Entsorgungsunternehmen Tönsmeier Service GmbH & Co. KG mit Sitz in Porta Westfalica sagte ebenfalls, dass Freitag die stehengebliebenen Mülltonnen geleert würden. Insgesamt handele es sich um zehn Straßenzüge in der Gemeinde, die betroffen seien. Bei der angestrebten Optimierung der Abfuhr durch moderne Navigation handele es sich um ein Pilotprojekt, dass in Hüllhorst starte und im Kreis übernommen werden soll. Hintergrund sei, dass sich auch durch Bautätigkeiten in den Kommunen einiges geändert habe und die Routen angepasst werden sollen. So hätten die Fahrer teilweise auch andere Startpositionen bekommen. „Wir hoffen auf das Verständnis der Bürger", sagte Caroline Heitmann, Projektleiterin für die Tourenplanung bei der Firma Tönsmeier. Aus Fehlern lerne man und das Unternehmen sei zuversichtlich, dass die Abfuhr der Abfallbehälter zukünftig reibungslos klappe.

realisiert durch evolver group