Espelkamp Ein Abend zum Wohlfühlen

Ausgeprägte Festivalatmosphäre im Jugendzentrum ISY 7

Espelkamp. Herz, was willst du mehr! Volles Haus, vier prima Bands und tolle Stimmung – das "feeling fine Festival" im Jugenzentrum ISY 7 ließ keine Wünsche offen. Dementsprechend guter Laune waren Organisator Sven Dittmann und seine Helfercrew. Die waren an der Kasse, hinter der Theke sowie beim Auf- und Abbau aktiv und nach getaner Arbeit auch mittendrin in den vorderen Reihen vor der Bühne.

Beim ersten Act des Abends FireFly, die den etwas undankbaren Job des Openers zu früher Abendzeit kurz nach 18 Uhr übernommen hatte, hielt sich das Publikum noch etwas zurück. Das Trio aus Vehlage ließ es nichtsdestrotrotz mächtig krachen und lieferte den gelungenen Einstieg in den Wohlfühlabend.

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Einer großen Fanbase erfreuen sich bereits "The Drongos". Mit den ersten Tönen der Band drängelten sich die Zuschauer ganz dicht an die Bühne heran. Mit ihrer rohen ungewöhnlichen Mischung aus durchgeknalltem Funk, Punk und Alternative Rock sowie ihrer großen Spielfreude lädt das Quartett geradezu zum Tanz ein.

Diese Musik macht einfachSpaß und eignet sich bestens zum Party abfeiern, was auf und vor der Bühne eifrigst genutzt wurde. Da es zudem den Release der ersten EP zu feiern gab, ließen die vier Jungen aus Pr.Oldendorf keine Gelegenheit aus, charmant auf den Kauf des Premierenwerkes hinzuweisen. "Kaufen, kaufen, kaufen!"

Kurze Umbaupause, und schon stand "Trover" nach mehr als zweijährigen Pause mal wieder auf einer Espelkamper Bühne. Fast schon eine Espelkamper Metal-Crossover-Legende, ließ das Quartett keine Wünsche seiner treuen Fans offen und präsentierte sich frisch wie eh und je.

Danach hatte das Publikum, inzwischen auf über 300 Köpfe angewachsen, etwas länger Gelegenheit, für die letzte Band des Abends neue Energie aufzutanken. Und das war auch bitter nötig.

Offbeat-Mucke allererster Sahne lieferte Headliner "Dreadnut Inc." ab, eine schweißtreibende Mischung aus Reggae, Ska, Funk und einer Prise Jazz. Spätestens jetzt warfen auch die Letzten Jacken und Pullis zur Seite und ließen sich von der unbändigen Spielfreude der Band anstecken.

Die Bühne war schon etwas klein für den Bewegungsdrang der acht Musiker. Die bestens aufeinander eingespielte Rhythmussektion lieferte fette Beats, die drei Bläser ließen aus dem Hintergrund mächtig Dampf ab und ihrem Frontmann vorn an der Rampe den Platz, Sänger Paul hatte vom ersten Ton an die Zuschauer voll im Griff und freute sich, als auswärtige Band genauso frenetisch gefeiert zu werden wie die Lokalmatadoren zuvor.

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