(v. l.) Christoph Speck, Achim Stierle (Sportplatz-Task Force, Heinrich Oepping, Matthias Fegel (1. Vorsitzender), Volkmar Krato, Torsten Döding (beide Sportplatz-Task Force). - © FOTO:VFL-FROTHEIM
(v. l.) Christoph Speck, Achim Stierle (Sportplatz-Task Force, Heinrich Oepping, Matthias Fegel (1. Vorsitzender), Volkmar Krato, Torsten Döding (beide Sportplatz-Task Force). | © FOTO:VFL-FROTHEIM

Espelkamp Hektarweise Erdreich bewegt

"Rohbauphase" des Frotheimer Sportplatzneubauprojekts abgeschlossen

Espelkamp-Frotheim (nw). "Ihr habt wirklich richtig Glück gehabt", stellte Baumaschinenführer Michael Lösing von der Firma Heiler fest. "Der Untergrund war optimal, fast der gesamte Boden konnte wieder verwendet werden und sogar das Wetter passte."

Gemeinsam mit der renommierten Bielefelder Firma Heiler Sportplatzbau realisierte das Frotheimer Tiefbauunternehmen Oepping das VfL-Projekt "Zweite Spielfläche" innerhalb von nur zehn Tagen. Wobei Heinrich Oepping jeden Tag vor Ort ist und ihm der Bau schon allein aus privaten Gründen am Herzen liegt. Als VfL-Kicker der 1950er Jahre und Bezirksliga-Stammgast hat er ein besonderes Interesse daran, den Junioren und Senioren bessere Spiel- und Trainingsmöglichkeiten zu eröffnen.

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Bereits seit vielen Jahren laufen die Überlegungen zum Bau einer zweiten Spielfläche auf dem vereinseigenen Sportgelände. Denn der VfL Frotheim ist (bzw. war) einer der wenigen Vereine, die über lediglich eine einzige Fußballfläche verfüg(t)en. Und das trotz seiner Mitgliederstärke von knapp 1.100 Sportlern.

2008 wurden aus diesen Überlegungen konkretere Pläne. Der Wunsch, oder besser: die Notwendigkeit wurde der Stadt Espelkamp unterbreitet. 2009 erwarb die Stadt das entsprechende Grundstück an der Südseite des Hauptplatzes beim inzwischen verkaufsbereiten Eigner. Den Bau selbst hatte der VfL Frotheim jedoch nun ganz alleine zu stemmen. Man bildete eine Sportplatz-Task Force, die die Bauplanung und Baufinanzierungsplanung obliegt. Fachliche Unterstützung erhielt man dabei von Heinrich Steinmann, der nicht nur für die architektonischen Arbeiten verantwortlich zeichnete, sondern auch bei den Nivellierungsarbeiten die federführende Kraft war.

Innerhalb der Task Force war man sich schnell einig, dass man die Vereinsmitglieder nicht zur Zahlung von Sonderbeiträgen verpflichten wollte. Stattdessen schrieb man lokale und regionale Unternehmen an, doch leider brachte dies trotz einiger großzügiger Zuwendungen nicht den erhofften finanziellen Erfolg.

2011 wurde das inzwischen erarbeitete Bau- und Finanzierungskonzept des Projekts "Zweite Spielfläche" der Jahreshauptversammlung vorgestellt. Zum Zweck der Geldbeschaffung unterteilte man den Hauptplatz in 7.208 jeweils ein Quadratmeter große Parzellen (Bausteine), die für je zehn Euro symbolisch verkauft werden sollten. Jeder "Käufer" erhält seitdem eine symbolische Besitzurkunde, und der Name wird sowohl auf einer etwa sechs Quadratmeter großen Spendentafel – zu sehen im Eingangsbereich des Frotheimer Sportplatzes – sowie auf der vereinseigenen Webseite verewigt. Beides wird regelmäßig aktualisiert.

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